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ABKUNFT
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- Genealogie (von altgriechisch genealogéo „die Abkunft ermitteln“) ist ein Fachausdruck für die vor allem privat betriebene Ahnenforschung und (geschichtliche) Familienforschung, zugleich aber auch für eine der Historischen Hilfswissenschaften.
- Jahrhunderts ein, seit die Familie verstärkt ihre Abkunft von Hāschim ibn ʿAbd Manāf und den Banū Hāschim betonte.
- Jenische ist sowohl eine Eigen- als auch eine Fremdbezeichnung für Angehörige eines nach landschaftlicher und sozialer Abkunft in sich heterogenen Teils der Bevölkerung in Mittel- und Westeuropa.
- Sein eigentlicher Name war daher Cassius, er nahm aber das Cognomen Dio an, um eine (in der modernen Forschung umstrittene) Abkunft mütterlicherseits von dem berühmten Redner Dion Chrysostomos zu belegen.
- „Er besaß einen kühnen Geist und war mehr von seiner Abkunft als von seinen geistigen Fähigkeiten ein Barbar.
- Aufgrund seiner außerehelichen Abkunft hätte er im Normalfall keine Thronansprüche geltend machen können.
- Vielmehr sei die Schwangerschaft der Semele Folge eines Fehltritts und der Sohn daher auch nicht göttlicher Abkunft.
- Diototos stammte aus dem Ort Kasiane nahe Apameia am Orontes Da dort makedonische Soldaten wohnten und Diodotos eine erfolgreiche Militärkarriere als Führer solcher Krieger einschlug, ferner den makedonischen Helm als Emblem auf von ihm geschlagene Münzen prägen ließ, war er wohl makedonischer Abkunft.
- Clouets Gemälde tragen deutlich die Spur seiner niederländischen Abkunft an sich; sie sind sehr fein ausgeführt, mit vorherrschend silbergrauem Ton, der die Modellierung des Fleisches etwas flach erscheinen lässt.
- Zu bemerken ist hier auch die Bezugnahme Balduins auf seine Abkunft vom flämischen Haus, mit der er offensichtlich sein Kaisertum auch dem dynastischen Prinzip nach legitimiert wissen wollte, gleichwohl die Herrschaft des Hauses Courtenay durch eine Wahl der Barone und nicht aufgrund dessen Anknüpfung an das flämische Haus begründet wurde.
- Zu seinen Nachkommen zählen Mitglieder der Fürstenhäuser Hohenzollern, Mecklenburg-Schwerin, Reuß-Köstritz, Schönburg-Hartenstein, Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, aber auch Otto von Bismarck, der sich stets dieser Abkunft rühmte.
- Zwar war ihr Mann von geringerer Abkunft als sie selbst, aber Margaret war zu diesem Zeitpunkt völlig mittellos und hätte ohnehin keine Möglichkeit gehabt, eine fürstliche Mitgift aufzubringen, um einen höherrangigen Partner zu finden.
- Dimitrie Cantemir verschwieg allerdings später seine elterliche Herkunft, die ihm unzureichend schien, um eine Abkunft von dem Khan Temir vorzugeben.
- August 1880 bestimmte, dass von den Zinsen von jährlich 200 Mark männliche oder weibliche tüchtige Arbeiter prämiert werden sollten, doch klammerte er bewusst „Staats- sowie städtische Beamte, Militärs, Personen adliger Abkunft und solche, die eine Pension erhalten“ davon aus.
- Auf Grund der Abänderung des Vereinsgesetzes durften nur noch Deutsche „arischer“ Abkunft dem Ersten Wiener Turnverein angehören.
- Eine Tochter aus der 22-köpfigen Stapeler Kinderschar soll der Überlieferung nach um 1820 von einem Knecht aus Havixbeck geschwängert worden sein; das Kind – ein Sohn – wurde heimlich an eine Pflegefamilie in Nottuln abgegeben, und es gibt Hinweise, dass dessen Nachkommen heute in Lothringen leben – mit einem Familiennamen, der auf die Abkunft von Droste schließen lässt.
- Achille Mbembe analysiert in seiner Kritik der schwarzen Vernunft das Paradox, dass den afrikanischen Sklaven in Amerika einerseits jede familiäre Bindung von Rechts wegen gewaltsam abgesprochen wurde, aber andererseits gerade die Abkunft von Sklaven ihre Stellung völliger Rechtlosigkeit bestimmte.
- von Rosenberg zur Steigerung des Prestiges der Rosenberger eine fiktive genealogische Abkunft von den Fürsten Orsini konstruierte.
- Viele auch mit Zusätzen, die Hinweise auf Abkunft oder den Wohnort des Verfassers geben, wie beispielsweise Gallus Anonymus oder Der Anonymus d’outre-tombe.
- eine Fremdbezeichnung für Angehörige eines nach landschaftlicher und sozialer Abkunft in sich heterogenen Teils der Bevölkerung in Mittel- und Westeuropa, siehe Jenische.
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