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ABUSIR
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- Möglicherweise kann Schepseskare ein begonnener Pyramidenbau im Norden von Abusir zugewiesen werden.
- Dynastie untersuchte der tschechische Ägyptologe Miroslav Verner mit seinem Team bei Ausgrabungen in Abusir zwischen 1975 und 1980 das bis dahin unerforschte Bauwerk, wobei sich herausstellte, dass es sich keinesfalls um eine Mastaba, sondern um einen kleinen Pyramidenkomplex handelte.
- Ludwig Borchardt, der sechzig Jahre später die Nekropole von Abusir untersuchte, sah in diesen Ruinen eine Mastaba oder Doppelmastaba und schenkte ihnen keine weitere Beachtung.
- Die Lepsius-XXV-Pyramide ist ein eigentümliches, in Abusir gelegenes Grabmal, das Charakteristiken sowohl von Pyramiden als auch Mastabas aufweist.
- Das Bauwerk wurde bereits bei den frühen archäologischen Untersuchungen der Nekropole von Abusir bemerkt, aber nicht intensiver untersucht.
- Udjahorresnet ist in Abusir begraben worden, wo sich sein gigantisches Schachtgrab fand und von 1980 bis 1993 ausgegraben wurde.
- Hauptsächlich ist dieses Grabbestandteil in den Nekropolen von Gizeh (über 400 Gräber) und Sakkara verbreitet, er findet sich aber auch in denen von Abusir, Dahschur, Meidum, Abu Roasch, Deschascha, Meir, Qau al-Kabir, Abydos, Dendera, Elkab, Edfu und Assuan (Qubbet Abu al-Hawa).
- Sie geben Aufschluss über Dienstpläne, Inventare, Listen und Architekturverzeichnisse von den Pyramiden in Abusir.
- Die Ausmaße von der planierten Fläche und der Grube lassen vermuten, dass der Bau ähnliche Dimensionen wie die Neferirkare-Pyramide (105 m Basislänge) erhalten sollte und somit als zweitgrößtes Grabmal in Abusir nach der Neferirkare-Pyramide geplant war.
- Das Beni-Suef-Museum beherbergt Artefakte aus der Geschichte der Region, in der ersten Etage aus pharaonischer Zeit, vor allem aus Abusir und Herakleopolis Magna, in der zweiten Etage Objekte aus koptischer und islamischer Zeit.
- So vermutete etwa Herbert Ricke, dass das Neferirkare-Heiligtum mit dem archäologisch nachgewiesenen Sonnenheiligtum des Userkaf in Abu Gurob bei Abusir identisch sei, allerdings wurden an diesem Bauwerk keinerlei inschriftliche Belege für eine Bautätigkeit Neferirkares gefunden.
- Ricke unternahm Ausgrabungen unter anderem in Theben (1934–1937; 1963, 1970), Karnak (1938, 1952–1954), Dahschur (1951–1955), Abusir (1954–1957), Elephantine (1938, 1954, 1958), Khor-Dehmit/Beit el-Wali (1960–1961) und Giza (1965–1967) und veröffentlichte zahlreiche grundlegende Beiträge zur ägyptischen Baukunst.
- Die archaeologischen Ergebnisse des vorgeschichtlichen Gräberfeldes von Abusir el-Meleq nach den Aufzeichnungen Georg Möllers.
- Ptahschepses ist vor allem von seiner Mastaba in Abusir bekannt, die zu den größten Mastabas des Alten Reiches gehört und die besondere Macht des Beamten unterstreicht.
- Chamerernebti wurde zusammen mit ihrer Tochter Meritites, ihrem Sohn Kahotep und einer namentlich nicht bekannten Prinzessin (vielleicht eine weitere Tochter) im sogenannten Grab der Prinzessinnen zwischen der Mastaba ihres Mannes und dem Totentempel der Niuserre-Pyramide in Abusir beigesetzt.
- Im Februar 1998 entdeckten tschechische Archäologen in Abusir ein noch intaktes Grab, das seine Mumie enthielt.
- Weitere, inschriftenlose Fragmente, die in der Mastaba des Wesirs Ptahschepses in Abusir gefunden wurden, könnten ebenfalls zu einer Statue Reputnebus gehört haben.
- Meritites wurde zusammen mit ihrer Mutter Chamerernebti, ihrem Bruder Kahotep und einer namentlich nicht bekannten Prinzessin (vielleicht eine Schwester) im sogenannten Grab der Prinzessinnen zwischen der Mastaba ihres Vaters und dem Totentempel der Niuserre-Pyramide in Abusir beigesetzt.
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