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- Plinius der Ältere (Naturalis historia 19,38) nennt die Pflanze Laserpitium und den Saft Laser; zu seiner Zeit war diese berühmteste Pflanze des Altertums schon so selten, dass der Saft mit Silberdenaren aufgewogen wurde.
- Im Jahresdurchschnitt werden fünf Kältetage (an denen die Temperatur unterhalb des Gefrierpunkts bleibt) von rund hundert Sommertagen (mit Temperaturen über 25 Grad) mehr als aufgewogen.
- Werden an einer netzgekoppelten Solartankstelle, bei der pro Stellplatz nicht wesentlich mehr als 20 m² Solarmodulfläche zur Verfügung stehen, täglich mehrere Fahrzeuge aufgeladen, muss davon ausgegangen werden, dass die aus dem Netz bezogene Energie nur zu einem geringen Teil durch eingespeiste Solarenergie aufgewogen wird.
- Sie war – nach der für die Franzosen unheilbringenden Schlacht von Crécy (1346) – der zweite von drei großen englischen Siegen in diesem Krieg und in gewissem Sinne eine Wiederholung von Crécy, da hier erneut gezeigt wurde, dass eine zahlenmäßige Unterlegenheit durch bessere Strategie und Taktik aufgewogen werden kann.
- erworben und mit Gold aufgewogen, was die Wertschätzung von Kunst in archaischer Zeit widerzuspiegeln vermag.
- Die Idee, dass die Menschen anhand ihrer guten wie bösen Taten gerichtet werden, pervertiert nach Luthers Ansicht im Ablasshandel, wo jede böse Tat durch eine darauffolgende gute aufgewogen wird.
- Aufgrund des großen Verbrauchs wurden die Hauptbestandteile des Rauchwerkes, die Gummiharze Weihrauch, Myrrhen und Balsam, zu drei kostbaren Handelsobjekten, die zum Teil mit Gold aufgewogen wurden.
- Das eingesparte Geld durch geringere Fahrtkosten war durch gesunkenes Fan-Interesse und damit weniger Eintrittsgelder aufgewogen worden.
- 1987 präsentierte Barth in der Zürcher Galerie Schedle & Arpagaus das Werk Gefußter Tisch, ein handelsüblicher, aber sichtlich gebrauchter Küchentisch, auf welchem in einer fragilen Konstruktion ein menschliches Gehirn mit einem Stein aufgewogen wird.
- An insgesamt 44 Drehtagen und in 18 Monaten Postproduktion wurde das minimale Budget aufgewogen und ein programmfüllender Spielfilm geschaffen.
- Der Nachteil des größeren Aufwands bei der Verdinglichung einer Vereinbarung (Notar und Grundbuchamt, Zustimmung der aus den Wohnungsgrundbüchern dinglich Berechtigten) wird im Regelfall mehr als aufgewogen durch die entstehende Rechtssicherheit.
- Grundgedanke ist, dass durch Aufwendung einer ECU eine Umweltveränderung in Höhe einer ELU verhindert oder aufgewogen werden kann.
- Grundgedanke ist, dass durch Aufwendung einer ECU eine Umweltveränderung in Höhe einer ELU verhindert oder aufgewogen werden kann.
- Es ist nicht so schlimm (Bagatellisierung) oder Ja, aber-Argumentation; der Missbrauch soll durch positive Leistungen des Institutes aufgewogen werden (Relativierung), die unsichtbaren Verletzungen der Seele bleiben in unserer Kultur weitgehend unbeachtet.
- Von 1992 bis 2017 war zwar eine Zunahme des ostantarktischen Eisschildes zu beobachten, diese wurde jedoch von einer Abnahme des westantarktischen Eisschilds in derselben Zeitspanne mehr als aufgewogen.
- In der einen Waagschale befinden sich eine Bischofsmitra (Inful) und ein Kardinalshut (Galero), die gegen eine Sense und eine Krone in der anderen Waagschale aufgewogen werden.
- Für fahrlässige Körperverletzungen gab es keinen Klageweg, da Roms Juristen dem Grundsatz liberum corpus non recipit aestimationem folgten, wonach der Körper eines Freien nicht gegen Geld aufgewogen werden konnte.
- Im Lexikon des Internationalen Films heißt es: „Die künstlerischen Mängel und die Rührseligkeit des Films werden teilweise durch die Herzlichkeit und das natürliche Spiel der Kinder aufgewogen.
- Nicht wenige von Arvidsons Gedichten haben Leid und Verlust zum Thema; sie sind jedoch nie rein elegisch, sondern nicht selten durch menschenfreundliche Ironie, aber auch durch ein grundsätzliches Gottvertrauen aufgewogen.
- In Auswertung des Buches des Autors Wilhelm Pressel Die Kriegspredigt 1914–1918 in der evangelischen Kirche Deutschlands zitierte das Magazin beispielhaft den „Thüringer Pfarrer Adam Ritzhaupt“ mit dessen hurra-patriotischer Fragestellung: „Ist nicht alles Leid und aller Unsegen aufgewogen durch das einzige Glück, daß wir einen Heldenkampf kämpfen?“ Ritzhaupt predigte jedoch 1915: Du bist ein guter Haushalter Gottes, „wenn du deinem menschenfreundlichen Wesen keinen Zwang antust“.
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