Information om | Tyska ordet COMANCHEN


COMANCHEN

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  • Die Comanchen (bevorzugte Schreibweise in ethnologischer Fachliteratur) oder Komantschen (eingedeutschte und vom Duden verwendete Schreibweise, vorwiegend in älterer belletristischer Literatur und gemeinsprachlich verwendet), auch Comanche (englische Vorgabe) sind ein indigenes Volk der Indianer Nordamerikas.
  • Historisch waren sie enge Verbündete der Arapaho, der Arikaree und später (ihrer einstigen Feinde) der Lakota-Sioux, Comanchen, Kiowa und Plains Apache.
  • 1834 durfte Catlin Colonel Henry Leavenworths Dragoner bei der ersten diplomatischen Kontaktaufnahme mit den Comanchen begleiten.
  • Dazu gehörten unter anderem (von Nord nach Süd) die Blackfoot, Plains-Cree, Absarokee, Lakota, Cheyenne, Arapaho, Kiowa, Comanchen und Teile der Apachen (weitere siehe als Tooltip auf der abgebildeten Karte).
  • Mai 1836 wurde die Siedlung der bedeutenden Siedlerfamilie Parker, „Fort Parker“ nahe Groesbeck (Texas), von einer indianischen Allianz aus Comanchen, Arapaho, Kiowa, Wichita und Caddo angegriffen.
  • Oktober 1865 unterschrieb Ten Bears einen Vertrag am Little Arkansas River in Kansas, durch das die Comanchen im südwestlichen Oklahoma ein Indianerreservat in Fort Sill zugewiesen bekamen.
  • Vor der Ankunft weißer Siedler lebten hier Apachen, Wichitas, Tawakonis, Kichais, Caddoes, Comanchen und später Kiowas.
  • Jahrhundert die Comanchen, welche im Red River Krieg 1874 von der US-Armee vernichtend geschlagen wurden und sich in den folgenden zwei Jahren in Reservate zurückzogen.
  • Die Gegend wurde erst von den Apachen als Jagdrevier genutzt, bis diese von den Comanchen verdrängt wurden.
  • Die Ute, Apachen und Comanchen trafen sich hier, um Fleisch und Häute gegen Lebensmittel und Textilien aus dem Pueblo zu tauschen.
  • Der Llano Estacado war bis in die späten 1870er Jahre Rückzugsgebiet der Comanchen und verbündeter Indianerstämme sowie Schauplatz einiger Gefechte, etwa des Buffalo Hunters’ War von 1877.
  • Mai 1836 wurden die neun- bis elfjährige Cynthia Ann, ihr jüngerer Bruder John, ihre fünfzehnjährige Cousine Rachel Plummer und deren kleiner Sohn James Pratt Plummer sowie ihre Tante Elisabeth Kellogg bei einem Überfall von etwa 500 Comanchen gekidnappt, die durch verbündete Kiowa und Kichai verstärkt waren.
  • Die sich herausbildende Stammeslandschaft der Native Americans in den Central Great Plains wurde später generalisierend als „Prärie-Indianer“ zusammengefasst: In den trockeneren Teilen der Central Great Plains, die beispielsweise Heimat der Comanchen und Kiowa waren, waren die dortigen Indianerstämme abhängig von der nomadischen Jagd auf den Amerikanischen Bison; in den fruchtbaren Teilen bildeten sich halbsesshafte und Landwirtschaft betreibende Kulturen wie die Osage und Kansa heraus.
  • Im Jahr 1848 schlug der General Mariano Arista 500 Comanchen, woran eine Inschrift am Eingang der hacienda erinnert.
  • Auf seinem Fluchtweg tauscht er seine Kleidung gegen die eines Toten und lässt sein Pferd zurück, wodurch sich der Sheriff auch täuschen lässt; er bricht die Verfolgung ab, zumal auch die Comanchen auf dem Kriegspfad sind.
  • Zwei ritten zusammen (Originaltitel: Two Rode Together) ist ein US-amerikanischer Western des Regisseurs John Ford aus dem Jahr 1961, basierend auf dem Roman Weiße Comanchen (Originaltitel: Comanche Captives) von Will Cook.
  • Ende der 1860er und zu Beginn der 1870er Jahre vereinigte der Oberhäuptling der Comanche, Quanah Parker, die Comanchen mit Stammesgruppen der südlichen Cheyenne, Arapaho, Kiowa, und Kiowa-Apachen und eröffnete eine Reihe von Kampfhandlungen gegen die weiße Besiedlung Texas.
  • Fehlende Ortskenntnisse, Angriffe durch Comanchen und Kiowa sowie Mangel an Wasser und Proviant setzten der Expedition während des Marsches stark zu und ließen die Kampfmoral ihrer Teilnehmer rasch sinken.
  • Der Angriff der Comanchen, wohl ein Racheakt auf mexikanische Attacken, wurde dabei äußerst brutal durchgeführt; weder Frauen noch Kinder wurden verschont und die Opfer regelrecht massakriert.
  • Tschomboq, Häuptling der Comanchen, verschachert den fremden Grund und Boden für Gewehre und ein paar Fässer Schnaps an den Brückenbauer.


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