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DISKURSANALYSE
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- Diskursanalyse ist ein Oberbegriff für die sozial- und geisteswissenschaftliche Analyse von Diskursphänomenen.
- von Norman Fairclough geprägtes Programm zur Untersuchung von Medieninhalten, siehe Kritische Diskursanalyse.
- Unter Rückgriff auf die Methoden und Erkenntnisse von Dekonstruktion, Poststrukturalismus, Diskursanalyse und Gender Studies versucht die Queer-Theorie, sexuelle Identitäten, Machtformen und Normen zu analysieren und zu dekonstruieren.
- Sein Forschungsschwerpunkt ist die Kritische Diskursanalyse, zu der er ein paradigmatisches Einführungswerk verfasst hat.
- Zu seinen Themenschwerpunkten gehören sowohl qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung wie die Diskursanalyse, als auch quantitative Methoden wie die Multivariate Statistik, insbesondere die Analyse kategorialer Daten, die logistische Regression, sowie die sozialwissenschaftliche Netzwerkanalyse.
- Sabine Nebenführ: Parteimedien in Krisenzeiten: eine kritische Diskursanalyse der „Arbeiter-Zeitung“, „Das kleine Volksblatt“ und „Österreichische Volksstimme“ während des Ungarischen Volksaufstandes 1956 und Prager Frühlings 1968.
- Diskursanalyse, Sprachanalyse, Textanalyse, Inhaltsanalyse, semantische Analysetechniken und andere werden im Zusammenhang sprachsoziologischer Problemstellungen verwendet.
- Interdiskurs ist ein Begriff in der Diskursanalyse und dient im Gegensatz zum Spezialdiskurs als Bezeichnung für alle nicht-wissenschaftlichen Diskurse, die methodisch analysiert werden sollen.
- Spitzer lehrte zunächst als Privatdozent an der Universität Wien (1913) und war während des Ersten Weltkriegs bei der österreichischen Zensurbehörde tätig, wo er ab 1915 seine Zuständigkeit für die Briefe italienischer Kriegsgefangener für ausgiebige Analysen der Redensarten und Stilverfahren nutzte und somit die Diskursanalyse begründete.
- Daneben beschäftigt sie sich mit Begriff und Rolle von Autonomie und Privatheit im Recht, den Wechselwirkungen von Recht und Gesellschaft, juristischer Diskursanalyse sowie Interdisziplinarität in der Rechtswissenschaft.
- So hat er sich einerseits ausgiebig mit der Geschichte der französischen Arbeiterbewegung oder der deutschen Gewerbegerichte befasst und andererseits zur interdisziplinären Methodendiskussion um Alltagsgeschichte, Mentalitätsgeschichte, Diskursanalyse oder Mikrogeschichte beigetragen.
- Seither arbeitet er an diversen Forschungsarbeiten, unter anderem einem DFG-Projekt zum Thema: „Ideenpolitische Kontroversen im diskursiven Raum publizistischer Öffentlichkeit – Eine Diskursanalyse intellektueller Interventionen in überregionalen Qualitätszeitungen“.
- Die Kritische Diskursanalyse fasst den Kontextbegriff so weit, dass bei einer Textuntersuchung die historischen Entwicklungen der diskursiven Praxis, die Intertextualität sowie die Interdiskursivität beachtet werden müssen.
- Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in der Sprachtypologie, in der Texttheorie und in der Diskursanalyse mit der Entwicklung neuer Ansätze.
- Die Wissenssoziologische Diskursanalyse geht davon aus, dass die diskursiv erzeugten Wahrheiten („Umweltbewusstsein“) jedoch keineswegs eine vollständig determinierende Wirkung auf die („umweltbewussten“) Individuen haben, vielmehr eignen sich die Subjekte die an sie herangetragenen Wahrheiten mehr oder weniger eigensinnig an und gehen kreativ und auch widerständig mit den diskursiven Vorgaben um, womit nicht zuletzt auch Rückwirkungen auf die diskursive Ebene entstehen.
- In seinem 1992 erschienenen Buch Sinn, Unsinn, Sein suchte Gerlich die Psychoanalyse Jacques Lacans in eine theoretisch produktive Beziehung zu diversen Schulen des französischen Poststrukturalismus (wie der Diskursanalyse Michel Foucaults, der Dekonstruktion Jacques Derridas und der Schizoanalyse von Gilles Deleuze und Félix Guattari) zu setzen.
- Als Grundlage der Postgender-Bewegung wird vielfach das Cyborg-Manifest der amerikanischen Biologin und Philosophin Donna Haraway aus dem Jahr 1985 angesehen, jedoch hatten auch der Transhumanismus, Androgynie, Metrosexualität, die Schriften von Michel Foucault und Judith Butler, Poststrukturalismus, Diskursanalyse und vor allem die Queer-Theorie und Queer Studies erheblichen Einfluss auf die Theoriebildung.
- Stewarts Spezialgebiete sind Soziolinguistik, gesprochene Interaktion, Diskursanalyse, interaktionale Pragmatik und Übersetzung.
- Die Forschungsschwerpunkte von Dittmar sind Soziolinguistik, Grammatik, Pragmatik der gesprochenen Sprache, Zweitspracherwerb und Diskursanalyse.
- miniKordić veröffentlichte mehrere sprachwissenschaftliche Bücher und hundertfünfzig linguistische Arbeiten im Bereich der Grammatik, Syntax, Textlinguistik, Diskursanalyse, Pragmatik, Korpuslinguistik, quantitativen Lexikologie, Soziolinguistik, Sprachpolitik.
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