Information om | Tyska ordet ENTLEHNT
ENTLEHNT
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- Jahrhunderts aus dem Französischen (éclat, eigentlich „plötzliches lautes Geräusch, Knall, Krach“, auch „Splitter, Bruchstück“, zu éclater „zerplatzen, knallen“) ins Deutsche entlehnt und lange in zwei verschiedenen – bereits im Französischen vorhandenen – Bedeutungen gebraucht.
- Fremdwörter sind Wörter, die entweder aus altsprachlichen („fremden“) Wortelementen (besonders griechischen und lateinischen) „bei Bedarf neu gebildet“, aus antiken Schriftquellen entlehnt oder im Zuge des Sprachkontakts vor kurzer Zeit aus anderen (lebenden) Sprachen übernommen wurden.
- Das Wort Hektar ist dem Französischen entlehnt und beruht auf Griechisch hekatón ‚hundert‘ (in der dem Französischen angepassten Kompositionsform hecto-) und französisch are (aus lateinisch ārea ‚Fläche‘).
- Kochen (von , „kochen, sieden, reifen“ entlehnt) ist im engeren Sinne das Erhitzen einer Flüssigkeit bis zum und am Siedepunkt, im Weiteren das Garen oder Zubereiten von Lebensmitteln allgemein, unabhängig von der Zubereitungsart wie z.
- Der Begriff Moräne ist als eine Bezeichnung für Gletschergeröll und Gletscherschutt aus dem französischen Wort moraine entlehnt, dessen Ursprung unklar ist.
- Eine Maschine (entlehnt aus , von , dieses von , ‚künstliche Vorrichtung‘, ‚Mittel‘) ist ein technisches Gebilde mit durch ein Antriebssystem bewegten Teilen.
- Das Wort wurde wie viele andere militärische Begriffe (Militär, Armee) gegen 1700 aus dem Französischen ins Deutsche entlehnt und geht letztlich auf Lateinisch mare „Meer“ bzw.
- Allgemein ist gzip die Kurzform für „GNU zip“, wobei „zip“ vom englischen Wort für den Reißverschluss entlehnt wurde.
- Die Bezeichnung Stuhlgang wurde aus der älteren Medizinsprache (für Krankheiten mit vermehrter Ausscheidung) in die Umgangssprache entlehnt und steht für den Gang zum Toilettenstuhl, einem Stuhl mit eingebautem Nachttopf zur Aufnahme der Fäkalien.
- Jahrhundert bei Jordanes als sremniscans, eine Bezeichnung, die der wolgabulgarischen Bezeichnung çеремçин (in der wörtlichen Übersetzung „Steppenbewohner“, daraus „Tscheremissen“) entlehnt ist.
- Das sehr alte Lehnwort „Birne“ (althochdeutsch bira, mittelhochdeutsch bir, auch bire, plattdeutsch Beer) leitet sich vom lateinischen pirum ab, das wohl gleich der verwandten griechischen Bezeichnung ἄπιον ápion einer vorindoeuropäischen Mittelmeersprache entlehnt worden ist.
- Ein Broadcast (aus dem Englischen entlehnt, für „Sendung“, „Übertragung“, „Rundfunk“, „Ausstrahlung“, hier „Rundruf“) in einem Rechnernetz ist eine Nachricht, bei der Datenpakete von einem Punkt aus an alle Teilnehmer eines Nachrichtennetzes übertragen werden.
- Der promiskuitive Modus oder Promiscuous-Modus (aus dem englischen ‚‘ entlehnt, etwa für „freizügiger Modus“) bezeichnet einen bestimmten Empfangsmodus für netzwerktechnische Geräte.
- Das Etymologische Wörterbuch der deutschen Sprache sieht eine Verwendung des geometrischen Begriffs „Raute“ (mittelhochdeutsch rūte von althochdeutsch rūta, entlehnt von lateinisch ruta) seit dem 14.
- Razzia für eine „überraschende polizeiliche Fahndungsaktion, -streife nach verdächtigen Personen“ wurde aus dem Französischen razzia für „Streifzug, Beutekriegszug“ entlehnt und dann nach „Fahndungsaktion der Ordnungsbehörden“ übertragen.
- Die evidenzbasierte Medizin (seltener Evidenz-basierte Medizin; Abkürzung: EbM, teilweise auch EBM; entlehnt von , „auf Evidenz gestützte Medizin“) ist eine Entwicklungsrichtung in der Medizin, die auf dem 1910 erschienenen sog.
- Das Wort Opal wurde aus dem Lateinischen opalus beziehungsweise dem Griechischen ὀπάλλιος opallios für ‚kostbarer Stein‘ entlehnt und geht vermutlich auf upala aus dem Sanskrit zurück.
- Das Wort stammt aus dem Italienischen, wie Ruy López angibt, und ist anscheinend einem Fachausdruck des Ringsports entlehnt – im Sinne von dare il gambetto (ein Bein stellen).
- Jahrhundert aus italienisch mostra „Zeichen, Schaustellung“ und mittellateinisch monstra „Probestück“ entlehnt, das auf lateinisch mōnstrāre „zeigen, hinweisen, anweisen“ zurückgeht.
- Abakus ist im Mittelhochdeutschen aus dem lateinischen Wort abacus und dem griechischen Wort ἄβαξ abax (Genitiv ἄβακος ábakos) entlehnt, was „Tafel“ oder „Brett“ bedeutet.
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