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FELDHEERES

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  • Im deutschen Heer zu Zeiten des Kaiserreichs hoben sich die mit schwereren Geschützen ausgestatteten Truppenteile der Artillerie technisch und organisatorisch immer mehr ab und bildeten schließlich ab 1872 neben der (leichteren) Feldartillerie eine eigenständige Waffengattung, insbesondere als schwere Artillerie des Feldheeres (Belagerungsartillerie).
  • Magister militum („Heermeister“, Plural magistri militum) war in der römischen Armee in der Zeit zwischen Konstantin dem Großen und Herakleios die Bezeichnung für den Oberbefehlshaber eines Verbandes des beweglichen Feldheeres.
  • Die Oberste Heeresleitung oblag de jure dem Deutschen Kaiser: Nach den Artikeln 63 und 64 der Reichsverfassung und nach § 6 des Reichs-Militärgesetzes war der Deutsche Kaiser der Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt über die gesamten Streitkräfte des Deutschen Reiches (in Friedenszeiten mit Ausnahme des bayrischen Heereskontingents) und war somit auch strategisch-operativer Leiter des Feldheeres.
  • erhob sich im Jahr 407 in Britannien und setzte auf das Festland über, wobei er die Reste des britannischen Feldheeres mitführte.
  • Im Herbst 1914 wurde er in die Nachrichtenabteilung des Stellvertretenden Generalstabs einberufen und dort im Frühjahr 1915 zum Chef der neu gegründeten Sektion Politik des Generalstabes des Feldheeres ernannt.
  • Im Dorfe Marinça bei Merzifon wurde 1634 der spätere osmanische Großwesir Kara Mustafa Pascha, der Ser'asker (Oberbefehlshaber des Feldheeres) des Belagerungsheeres bei der Zweiten Wiener Türkenbelagerung, geboren.
  • Von dem Führer des taboritischen Feldheeres vor Pilsen, Andreas Prokop, wurden die Hauptmänner Johannes Pardus von Horka und Johannes Rzitka von Bezdetitz zum Fouragieren in den Nordgau ausgesandt.
  • Da Schmettau jedoch kein Kommando des Feldheeres übertragen wurde, wollte er nach Venezien übertreten, was allerdings fehlschlug.
  • Auch die Gliederung des Territorialheeres, die hinsichtlich ihrer Stringenz nie an die Systematik des Feldheeres heranreichte, war in der Heeresstruktur IV aber immerhin so übersichtlich, wie in keiner der Heeresstrukturen zuvor, die im Bereich des Territorialheeres bisher vor allem durch den stetigen Ausbau und Neuaufstellung von Verbänden geprägt war, um den steten Zustrom von gedienten Reservisten und von im Feldheer ausgedientem Material organisatorisch im Territorialheer zu binden.
  • In gewisser Weise symbolisierten die vier Offiziere die Spaltung des Heeres, die offenkundig geworden war, nachdem Julian 361 größere Kontingente des gallischen Feldheeres mit nach Osten gebracht hatte, und die der Kaiser in seiner kurzen Regierungszeit nicht hatte überbrücken können.
  • Über die Verbindungskommandos (und bis 2001 auf unterster Ebene auch über Verteidigungskreiskommandos) hielten die Verteidigungsbezirkskommando Kontakt zu den alliierten Truppen, Verbänden des Feldheeres (ab Divisionen abwärts) zivilen Verwaltungsstellen (insbesondere den Regierungspräsidien, Landräten, Oberbürgermeistern oder Landesregierungen), sowie Dienststellen der Territorialen Wehrverwaltung (beispielsweise Wehrbereichsverwaltungen, Standortverwaltungen, Kreiswehrersatzämter).
  • Möglicherweise diente das Lager aber in erster Linie zur temporären Unterbringung von Einheiten des mobilen Feldheeres (Comitatenses), da es im Hinterland von Mogontiacum ansonsten nur wenig Unterbringungsmöglichkeiten für größere Truppenkontingente gab.
  • ; Großes Hauptquartier (Generalintendant des Feldheeres); Leiter der Zentralstelle für Neu-Organisation der Heeresverwaltung.
  • Die Heimatschutzkommandos waren vorwiegend infanteristisch geprägte Truppenteile, deren Kriegsgliederung, Ausstattung und Sollstärke entfernt einer Jägerbrigade des Feldheeres ähnelten.
  • Nadolny skizzierte in einem Telegramm an Major Hans Tieschowitz von Tieschowa, dem Abteilungschef des Generalstabes des Feldheeres, den deutschen Aktionsplan: Für Persien sei ein neuer deutscher Kommandant zu bestimmen, der Rücksprache mit Nadolny sowie der türkischen Abteilung des preußischen Kriegsministeriums und dem deutschen Auswärtigen Amt (Außenministerium) halten solle.
  • In Hinsicht auf die Mobilität des Feldheeres ist die Linieninfanterie eine dem Feldheer nahestehende historische Bezeichnung.
  • Fachlich wurde die Nachrichtentruppe durch den Inspekteur der Nachrichtentruppen im Oberkommando des Heeres geführt, die einzelnen Verbände und Einheiten unterstanden den jeweiligen Befehlshabern und Kommandeuren des Feldheeres.
  • Das Manöverkonzept von „Trutzige Sachsen“ beinhaltete eine überwiegend nationale Gefechtsübung unter Beteiligung des Feldheeres der Bundeswehr, zusammen mit Verbänden des Territorialheeres, der Bundesluftwaffe sowie NATO-Verbündeten.
  • Das Versorgungskommando sicherte den Nachschub für die Truppenteile des Territorialkommandos und führte (Wehr-)Material aus den rückwärtigen Gebieten zu (vorgeschobenen) Depots oder Umschlagplätzen des Feldheeres, wo die weitere Verteilung durch die Nachschubtruppe des Feldheeres, auf Ebene des Korps durch das Nachschubkommando 1, erfolgte.
  • Auffälligster Unterschied zwischen der geplanten Heeresstruktur 5 und 4 war die geplante Verschmelzung der Führungsstäbe des Feldheeres mit den entsprechenden Führungsstäben des Territorialheeres.


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