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FLUSSSPAT
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- Der Name des Elementes ist von lateinisch fluores für Flussspat abgeleitet, dem natürlich vorkommenden Mineral Fluorit, das in der Metallurgie als Flussmittel zur Herabsetzung des Schmelzpunktes von Erzen verwendet wird.
- Fluorit, auch unter der bergmännischen Bezeichnung Flussspat oder seiner chemischen Bezeichnung Calciumfluorid bekannt, ist das Calciumsalz der Flusssäure und ein sehr häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der einfachen Halogenide.
- alter bergmännischer Bezeichnungen der Minerale Baryt (Schwerspat), Calcit (Kalkspat), Fluorit (Flussspat), Magnesit (Bitterspat) und Siderit (Eisenspat, Spateisenstein).
- Flussspat fand sich bei Kletno (Klessengrund) und Asbest im Serpentinit in der Totenkoppe bei Jauernig und in Skorošice (Gurschdorf) beim Petershof.
- Geprägt wurden der Ort und seine Umgebung durch einen jahrhundertealten Bergbau auf Eisen, Buntmetalle (Kupferschiefer), Flussspat und Gips.
- Weitere Verbindungen kamen hinzu, nachdem er feuer- und fluorfeste Gefäße aus Flussspat brennen konnte, zum Beispiel Fluorverbindungen des Platins, Hexafluorazomethan und Trifluornitrosomethan.
- Im Schwarzatal, insbesondere am Bergrücken zwischen Schwarza und Mettma, gibt es neben Vorkommen von Flussspat, das der Herstellung von Fluor und Fluorverbindungen dient, auch Vorkommen von Bleiglanz, vergesellschaftet mit Silber, die beide in der Vergangenheit abgebaut wurden (siehe unten).
- Jahrhundert gelten die Kupfererzvorkommen als abgebaut; die hiesigen Bergleute suchten nun hauptsächlich Baryt (Schwerspat) und Fluorit (Flussspat).
- Bis 1926 wurde Flussspat und Schwerspat in den Gesteinsschichten aus Resten urzeitlicher Kalksteinriffe des Mesozoikum abgebaut.
- 50 % eines chloridischen Salzgemisches mit einem Zusatz von Flussspat (Calciumfluorid) bei 650–700 °C unter ständiger Bewegung des Ofeninhaltes aufgeschmolzen.
- Jahrhunderts wurden durch den vermehrten Bedarf an Industriemineralen wie Fluorit (Flussspat) und Baryt (Schwerspat) die vorhandenen Minerallager erneut abbauwürdig, so dass um 1920 mit dem Abbau hauptsächlich von Flussspat begonnen wurde, der als Flussmittel bei der Stahlherstellung eingesetzt wurde.
- Auch aus China importierter und aus dem Donauwörther Flussspatrevier zugekaufter Flussspat wurden verarbeitet.
- Neben Flussspat und Schwerspat fand man Calcit, Dolomit, Quarz, Markasit, Pyrit, auch als Schwefelkies, Katzen- oder Narrengold bekannt, Uraninit, Sphalerit, Galenit und das nach Wölsendorf benannte Wölsendorfit.
- Mit den Marken Amanco, Wavin und Dura-Line ist das Unternehmen weltgrößter Produzent von Kunststoffrohren und Flussspat.
- Auch Lagerstätten von Flussspat, Baryt, Witherit, Kalkspat, Dolomit und Barytocalcit sind vorhanden.
- Abgebaut werden vor allem Steinkohle, aber auch Diamanten, Dolomit, Eisenerz, Flussspat, Gold, Kupfer, Molybdän, Phosphorit, Silber, Silicate, Wolfram, Uran, Zink und Zinn sowie verschiedene Seltene Erden.
- Obwohl Flussspat versuchsweise auch zum Zinnschmelzen eingesetzt wurde und beim Silberbergbau als Nebenprodukt anfiel, gibt es erst 1832 eine Abrechnung über die Lieferung von 9,5 Zentnern Flussspat aus dem Schwarzenberger Bergamtsrevier.
- Die Gesteine, auf denen Wölsenberg sich befindet, enthalten antozonhaltigen Flussspat (Stinkspat), Schwerspat, Quarz, Dolomit, Kalkspat, Pyrit, Markasit, Zinkblende, Uranpechblende, Eisenglanz und Bleiglanz.
- Die Gesteine, auf denen Weiding sich befindet, enthalten Flussspat, Schwerspat, Quarz, Dolomit, Kalkspat, Pyrit, Markasit, Zinkblende, Uranpechblende, Eisenglanz und Bleiglanz.
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