Definition & Betydelse | Tyska ordet GAUMENBEIN
GAUMENBEIN
Definition av GAUMENBEIN
- (anatomi) gomben
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- Als Urkiefervögel (Palaeognathae) besaßen Moas einen palaeognathen Gaumen, das heißt, sie zeigen im Gegensatz zu den so genannten Neukiefervögeln einen Pterygoid-Palatinum-Komplex (PPC), der aus den Schädelknochen Flügelbein (Pterygoid), Gaumenbein (Palatinum) und Pflugscharbein (Vomer) besteht.
- Das bedeutendste Merkmal, das sie von den Urkiefervögeln (Palaeognathae) unterscheidet, ist die Gaumenstruktur: Neukiefervögeln fehlt die Versteifung des sogenannten „Pterygoid-Palatinum-Komplexes“ (PPC), einer Knochenkonfiguration, die aus Flügelbein (Pterygoid), Gaumenbein (Palatinum) und Pflugscharbein (Vomer) besteht.
- Das Ganglion pterygopalatinum („Flügelgaumenganglion“) ist ein parasympathisches Ganglion, das in der gleichnamigen Grube (Fossa pterygopalatina) am Gaumenbein (Os palatinum), vor dem Flügelfortsatz des Keilbeins (Processus pterygoideus ossis sphenoidalis) liegt.
- Sondermerkmale des Schädels sind das Gaumenbein, welches das Präfrontale (Teil des Stirnbeins) berührt, das Postfrontale (Teil des Stirnbeines) über den Orbita (Augenhöhlen), eine vertikale und nahtähnliche Bildung zwischen Angulare und Splenial auf der medialen Seite des Kiefers, und das Vorhandensein von palatinalen Zähnen.
- Die Schädelknochen sind in Anpassung an eine grabende Lebensweise verwachsen oder verstärkt, Zähne sitzen am Zwischenkiefer, Oberkiefer, Gaumenbein, Flügelbein und am Unterkiefer.
- Dabei ist nicht, wie bei anderen Fischgruppen mit protraktilem Kiefer, die Maxillare protraktil und über ein Band mit Ethmoid und Gaumenbein verbunden, sondern das Band fehlt völlig, und die Prämaxillare (das Zwischenkieferbein) rutscht herein und heraus.
- Die Maxillare ist zahnlos, das Pflugscharbein ist bezahnt, auf dem Gaumenbein und auf der Dentale können Zähne vorhanden sein oder fehlen.
- Die Zähne sind klein, schmal und stehen in Reihen im Maul, auf dem Pflugscharbein (Vomer), dem Gaumenbein (Palatinum), bei einigen Arten auch auf dem äußeren Flügelbein (Ectopterygoid).
- Maxillare, Pflugscharbein, Gaumenbein und Basibranchiale (Knochen an der Basis des Kiemenbogens) sind unbezahnt.
- Aus dem Palatoquadratum gehen bei den Knochenfischen (Osteognathostomata) Gaumenbein (Palatinum), Metapterygoid und Quadratum hervor.
- Außerdem besitzt die Art beidseitig 9 bis 10 Zähne auf dem Flügelbein (Pterygoid), 12 bis 13 auf dem Unterkiefer (Mandibula) und 3 Zähne auf dem Gaumenbein (Palatinum).
- Das Keilbein ist größer als das Basioccipitale der Hirnschädelbasis, das Flügelbein ist hohl, das Gaumenbein ist Teil des gut entwickelten sekundären Gaumendachs.
- Wichtige Merkmale zur Unterscheidung der Arten sind die Form des Kopfes, die Länge der Barteln, die Form der Bezahnung des Gaumendachs an Gaumenbein und Pflugscharbein, die Form der Schwimmblase, die Zahl der Strahlen am ersten Bogen der Kiemenreuse, die Zahl der Weichstrahlen der Afterflosse sowie eventuell vorhandene Fortsätze oder vergrößerte Drüsen am Humerus.
- Das Maul ist unterständig, die Gaumenbezahnung besteht aus je zwei Zahnreihen an Gaumenbein und Pflugscharbein.
- Das Gaumenbein war mehr verknöchert als bei den Kolkraben oder den Amerikanerkrähen der nördlichen Hemisphäre.
- Er besteht aus einem nahezu kompletten Schädel, einschließlich des Rostrums, des Unterkiefers und des Os quadratum jedoch ohne das Gaumenbein und die proximale Hälfte der rechten Unterkieferseite.
- Der massive Kopf ist hochspezialisiert, unter anderem gibt es einen vom Gaumenbein gebildeten, teilweise entwickelten sekundären Gaumen und einen Ohrschlitz, der nicht wie bei Amphibien vom Schuppenbein gebildet wird, sondern wie bei fortschrittlichen Amnioten vom Quadratbein.
- Der Schädel unterscheidet sich von dem des Altai-Pfeifhasen durch deutlich größere Augenhöhlen sowie größere Fenster im vorderen Gaumenbein.
- Der Gattungsnamen (deutsch „Gaumenzahn“) lehnt sich an die einzelne Zahnreihe auf dem Gaumenbein an, die Palatodonta – anders als ursprünglichere Flossenechsen und als Placodonten – aufwies.
- Zu den weiteren Unterschieden zu anderen Boas gehören das unbezahnte Gaumenbein, der bezahnte Zwischenkieferknochen (Praemaxillare), Supraorbitalknochen ohne dorsalen Auswuchs und vergrößerte Kopfschuppen.
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