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GEISTREICHE
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- Der komische, auch geistreiche Effekt der Pointe beruht auf der plötzlichen Erkenntnis von sinnstiftenden Zusammenhängen zwischen nicht zusammenpassenden Konzepten.
- Eine Anekdote (griechisch ἀνέκδοτον, anékdoton, „nicht herausgegeben“) ist eine kurze, oft geistreiche oder witzige Schilderung einer bemerkenswerten oder charakteristischen Begebenheit, meist im Leben einer Person.
- Die „kleine geistreiche Komposition, so angenehm als kühn“ (Goethe) brachte dem Kammerjunker über Nacht großen Ruhm und wurde bald in mehrere europäische Sprachen übersetzt.
- Hier geht es also nicht um eine inhaltliche oder stilistische Transformation wie bei Parodie oder Travestie, sondern die geistreiche satirische Verzerrung von Inhalten, Themen oder Motiven steht im Vordergrund.
- Die schöne, energische und geistreiche Maria Francisca brachte ihrem Gemahl von Anfang an keinerlei Zuneigung entgegen, sondern verliebte sich in dessen jüngeren Bruder, den späteren portugiesischen König Peter II.
- Gleich sein erstes Stück Polly Honeycombe (1760), eine geistreiche Parodie auf den Geschmack seiner Zeit für sentimentale Literatur, fand großen Beifall, der sich bei seiner am 12.
- Ihre drei ersten Romane Laure d'Estell (1802), Léonie de Montbreuse (1803) und Anatole (1815) zeichnen sich durch geistreiche, feine Beobachtung, tiefes und zartes Gefühl und einen eleganten, lebhaften Stil aus.
- Sie besaß auch eine geistreiche und liebenswürdige Persönlichkeit und unterhielt seit den frühen Tagen des Konsulats einen Salon in Paris, der ein wichtiger Treffpunkt der oberen Gesellschaft, aber auch der Kritiker und politischen Gegner Napoleons war.
- Er schlägt vor, Geschichten zu erzählen, die nicht nur durch ihre Neuheit die Zuhörer zerstreuen, sondern „die durch eine geistreiche Wendung uns immer zu erheitern Anspruch machen, manche, die uns die menschliche Natur und ihre innern Verborgenheiten auf einen Augenblick eröffnen, andere wieder, deren sonderbare Albernheiten uns ergötzen.
- Mit großer Sicherheit und Lebendigkeit der Zeichnung verband er eine geistreiche und leichte, wenn auch bisweilen flüchtige Pinselführung und ein fein ausgebildetes Naturgefühl, das sich besonders in den landschaftlichen Hintergründen seiner Gemälde zeigt.
- Er wurde von Zeitgenossen als sehr gebildet und empfänglich für geistreiche Unterhaltungen beschrieben.
- Dort aber werden sie mehr als Wunderwerke und geistreiche Erfindungen beschrieben, als Automatentheater sozusagen; jedenfalls hat man als solchen auch den sogenannten „Heronsball“ verstanden, den frühesten Dampfapparat überhaupt, und unter die Kuriosa gereiht.
- Largillièrre hinterließ zahlreiche Porträts, meist von Privatleuten, die sich durch lebendige, freilich hier und da auch manierierte Auffassung, blühendes Kolorit und geistreiche Behandlung auszeichnen.
- Der Schulhof hat ein organisiertes „Regierungssystem“, eine geistreiche Verballhornung der sozialen Rangordnung auf US-amerikanischen Pausenhöfen und in der Öffentlichkeit.
- Bürgel schrieb dazu in seiner volkstümlichen Himmelskunde Aus fernen Welten, die 1910 in erster Auflage erschien: Als der Verfasser dieses Buches als junger Mann zur Sternwarte kam, pflegten sich die Gymnasiasten nicht wie heute über irgendwelche Sportgrößen zu unterhalten und zu streiten, sie stellten geistreiche Betrachtungen an über die so viel besprochene Frage: Ist der Mars bewohnt? Sind die auf ihm entdeckten „Kanäle“ großartige Bauten der Marsingenieure?.
- Er legte Wert darauf, ein ernsthaftes Gegenstück zu Oscar Wildes The Importance of Being Earnest (Bunbury) geschrieben zu haben, dessen geistreiche Witzeleien und Wortspiele ihm unerträglich erschienen, weil sie ihn nur amüsierten, aber nicht berührten.
- Jenisch entwickelte eine äußerst geistreiche und feinsinnige Geschichte des menschlichen Geistes vom Anfang bis zum Ende des 18.
- Joris gehörte der modernen Richtung in der italienischen Malerei an, die, unter dem Einfluss Marià Fortunys, mit pikanter Lebendigkeit der Darstellung des Volkslebens eine geistreiche, fast skizzenhafte technische Ausführung verbindet.
- Sie war rothaarig wie die Königin und wird als leidenschaftliche bis hitzköpfige, starke Persönlichkeit geschildert, die ihre Meinung offen aussprach und für ihre geistreiche Konversation bekannt war.
- ashi-nashi ist ein Wortspiel, das sich sowohl, an den Bodhidharma erinnernd, in dem Sinne ohne Beine als auch in dem Sinne ohne Geld deuten lässt, sodass der Name Ichiyō als geistreiche Selbstironie aufgefasst werden kann.
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