Definition, Betydelse & Synonymer | Tyska ordet GEWOHNHEIT
GEWOHNHEIT
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- vana
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- Die Bezeichnung „schwarz“ stammt nach unterschiedlichen Quellen entweder von der Tatsache, dass solche Tätigkeiten meist in der Nacht durchgeführt wurden oder von der Gewohnheit der Schmuggler, die Gesichter zu schwärzen, um sich unkenntlich zu machen.
- Der romanistisch geprägte Einfluss auf das Gemeine Recht beruhte vornehmlich auf tradierter Gewohnheit und auf der Praxis einer autonomen Rechtswissenschaft, die sich selbst Deutungshoheit zuschrieb.
- Das unternehmensspezifische Corporate-Governance-System besteht aus der Gesamtheit relevanter Gesetze, Richtlinien, Kodizes, Absichtserklärungen, Unternehmensleitbild und Gewohnheit der Unternehmensleitung und -überwachung.
- Das kann ein außergewöhnliches, abstruses, der Logik widersprechendes oder seltsames Vorkommnis oder Phänomen sein, dem der Verstand des Einzelnen entgegen seiner Gewohnheit keinen Sinn, keine Bedeutung zu verleihen mag.
- So ist er hilfreich beim Anzünden von Lichtern, hat die Gewohnheit, erst am Nachmittag aufzustehen, versteht keinen Scherz und liebt Badekarren.
- Im Mai 1443 überfiel er mit der Unterstützung Johann Hunyadis, des späteren Regenten Ungarns, das Gebiet seines Bruders, eroberte es und ließ Iliaș nach türkischer und byzantinischer Gewohnheit blenden.
- Mit ›Integrationsobjekt Kanalstraße‹ in Hannover lassen sie den normalen Passanten zumindest kurz innehalten: eine eigentlich unauffällige Kaufhauswand hat eine minimale Veränderung erfahren und damit die Gewohnheit, in diesem Fall die typisch deutsche Innenstadt-Alltagsarchitektur, aus dem Lot gebracht.
- Auffällig sind Victors Gewohnheit, die beschriebenen Persönlichkeiten nach ihrem Bildungsstand zu beurteilen, seine lebhafte Abneigung gegen die Übermacht des Militärs und das (mutmaßlich auf tiefe Missbilligung zurückzuführende) Verschweigen der Rolle des Christentums und der Kirche.
- Ihren Ursprung hat diese Redensart in der im deutschsprachigen Raum seit dem frühen Mittelalter bestehenden Gewohnheit, Termine in Urkunden nicht mit ihrem kalendarischen Datum, sondern mit dem Namen des nach katholischem Heiligenkalender dem jeweiligen Tage zugeordneten Heiligen zu bezeichnen (siehe: Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit).
- Es bürgerte sich aber die Gewohnheit ein, dass Bundeskanzler Bismarck Gesetzentwürfe quasi als Entwürfe der Bundesexekutive in den Bundesrat einbrachte.
- Als Gewohnheit (auch Usus, von lateinisch uti „gebrauchen“) wird eine unter gleichartigen Bedingungen entwickelte Reaktionsweise bezeichnet, die durch Wiederholung stereotypisiert wurde und bei gleichartigen Situationsbedingungen wie automatisch nach demselben Reaktionsschema ausgeführt wird, wenn sie nicht bewusst vermieden oder unterdrückt wird.
- Die Gründung der Mesta basiert auf einer bereits existierenden Gewohnheit der Bauern, sich mehrmals im Jahr an verschiedenen Orten zu treffen, um die verschiedenen Besitzern zuzuordnenden Tiere zu trennen, die auf den Wanderungen vermischt worden waren.
- von Preußen wieder einmal durch die Altmark fuhr, ließ nach seiner Gewohnheit im Dammkrug bei Güssefeld ausspannen, um etwas auszuruhen.
- Bergbau- und Industriearbeiter hatten die Gewohnheit, "nach der Schicht" in Wirtshäusern zu verkehren, wegen des deutlich billigeren Biers vorzugsweise in Schnappach.
- Bekannt wurde er weniger für seine Reisebeschreibungen und kulturellen Interessen als für die merkwürdige Gewohnheit, auf Wanderungen seinen Namen in großen Buchstaben zu hinterlassen.
- Herbert Schade war schon als Jugendlicher ein begeisterter Läufer, begünstigt durch seine Gewohnheit, als Bäckerlehrling die Brötchen laufend auszutragen.
- Der Autor Matthias Rude etwa schreibt, Reclus habe den Speziesismus bereits vollständig durchschaut, wenn er in einem 1901 publizierten Artikel schreibe: „Es ist nur eines der traurigsten Ergebnisse unserer Gewohnheit, Fleisch zu essen, dass die dem Appetit des Menschen geopferten Tiere mit System und Methode zu scheußlichen, unförmigen Wesen erklärt und ihre Intelligenz und ihr moralischer Wert herabgemindert wurden.
- Als Kosename verkörpert Skrollan die von Astrid Lindgren wiederholt zitierte Gewohnheit, der nach ältere Geschwister oft die Kosenamen ihrer jüngeren Geschwister bestimmen.
- Gegen die Gewohnheit der Epoche lag die Ausbildung des Prinzen vermehrt auf wissenschaftlichem Gebiet als bei ritterlichen Übungen.
- Seine Popularität war so groß, dass „die spanische Colonial-Regierung gegen ihre Gewohnheit, Creolen mit öffentlichen Aemtern zu bekleiden, Cespedes zum Friedensrichter seines Districts ernannte“.
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