Definition & Betydelse | Tyska ordet GLUCAGON


GLUCAGON

Definition av GLUCAGON

  1. (biokemi, neurotransmittorer) glukagon

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  • Glucagon (auch Glukagon) ist ein Peptidhormon, dessen Hauptwirkung die Erhöhung des Blutzuckerspiegels durch Anregung der Bildung von energiereicher Glucose aus Glykogen in der Leber ist.
  • Seit langem ist bekannt, dass die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) auf die Blutzuckerkonzentration über die Ausschüttung der Peptidhormone Insulin und Glucagon einwirkt (Homöostase).
  • Unter dem Nobelpreisträger Cori arbeitete er an der Abteilung für Pharmakologie und Biochemie über die Rolle von Adrenalin und Glucagon beim Abbau von Glykogen.
  • Die wichtigsten sind die Katecholamine Adrenalin und Noradrenalin, Glucagon, Cortisol und Wachstumshormone.
  • Dieser endokrine Anteil der Bauchspeicheldrüse sind die Langerhans-Inseln, eine spezialisierte Gruppe endokriner Zellen, die vor allem für die Regulation des Kohlenhydrat-Stoffwechsels über den Blutzuckerspiegel (durch die Hormone Insulin und Glucagon) sowie von Verdauungsprozessen verantwortlich sind.
  • Das Glucagon regt den Körper dazu an, Glucose aus seinen Glucosespeichern auszuschütten, was den Blutzuckerspiegel wieder auf einen normalen Wert ansteigen lässt.
  • Durch überschießende Gegenregulation, vor allem durch die Ausschüttung von Glucagon und Stresshormonen (Adrenalin, Cortisol) kommt es nach einer Unterzuckerung zu überhöhten Blutzuckerwerten.
  • Wie auch 7 weitere Peptide – Glucagon, Glicentin, Glicentin-related polypeptide (GRPP), Glucagon-like peptide 1 (GLP-1, Inkretin-Hormon), Glucagon-like peptide 1 (7-37), Glucagon-like peptide 1 (7-36), Glucagon-like peptide 2 (GLP-2) – wird Oxyntomodulin durch Proteolyse aus dem Glucagon-Vorläuferprotein erzeugt.
  • Da das von den L-Zellen der Darmschleimhaut gebildete GLP-1 die Freisetzung des blutzuckersenkenden Hormons Insulin anregt und die Sekretion des Insulin-Gegenspielers Glucagon reduziert, führt eine Hemmung der Dipeptidylpeptidase 4 durch Sitagliptin zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels bei diabetischen Patienten.
  • Das bei Vögeln und Säugetieren im exokrinen pankreatischen Gewebe als sogenannte Langerhans-Inseln eingelagerte endokrine Gewebe, welches die Hormone Insulin und Glucagon bildet, ist bei den meisten Knochenfischen in Form der Brockmann-Körper ausgebildet.
  • Analog zu den Langerhans-Inseln der Säugetiere enthalten die Brockmann-Körper der Knochenfische neben den Betazellen auch Zellen, die Glucagon (Alphazellen), Somatostatin (Deltazellen) und pankreatisches Polypeptid (PP- beziehungsweise F-Zellen) abgeben.
  • Typische Beispiele für generische Peptide sind Calcitonin, Glucagon, Desmopressin, Sekretin, Thymosin oder Oxytocin.
  • Diese Ausschüttung bewirkt eine Inhibierung der Produktion anderer endogener Hormone, wie beispielsweise Insulin, Glucagon, Wachstumshormone, Gastrin, Sekretin, Cholecystokinin (CCK) und vasoaktives intestinales Peptid (VIP).
  • An der Wiener Klinik demonstrierte er im Tierversuch die Absenkung des Long-Acting Thyroid Stimulator (LATS), später als TSH-Rezeptorantikörper identifiziert, durch immunsuppressive Therapie bei Patienten mit Morbus Basedow, in Ulm zeigte er an isolierten Langerhansschen Inseln von Nagern auf, dass nur die Sekretion, nicht aber die Biosynthese von Proinsulin und Insulin durch Sulfonylharnstoffe stimuliert wird, dass aber Glucagon beide Prozesse steigert und eine bevorzugte Sekretion neusynthetisierten Insulins stattfindet.
  • Glucagon wird beim Gesunden in den α-Zellen des Pankreas gebildet und ist als Medikament für die parenterale Anwendung bei schwerer Hypoglykämie bisher zugelassen.
  • Zu den von ihm untersuchten Stoffen gehören Opioide, Melanozyten-stimulierendes Hormon (MSH), Glucagon, Cholecystokinin (CCK), Oxytocin und Substanz P.
  • Da das von den L-Zellen der Darmschleimhaut gebildete GLP-1 die Freisetzung des blutzuckersenkenden Hormons Insulin anregt und die Sekretion des Insulin-Gegenspielers Glucagon reduziert, führt eine Hemmung der Dipeptidylpeptidase 4 durch Saxagliptin zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels bei diabetischen Patienten.
  • Das aus 29 Aminosäuren aufgebaute Peptid unterscheidet sich vom Glucagon in der Aminosäurensequenz, wodurch die Wasserlöslichkeit verbessert und die chemisch-physikalische Stabilität in wässriger Lösung erhöht wird.
  • DiMarchi befasste sich mit der Biochemie und physiologischen Wirkung des Hormons Glucagon, das in der Leber dafür sorgt, dass Zucker in den Blutkreislauf gelangt und bei den meisten Diabetikern nur vermindert produziert wird.
  • Mojsov konzentrierte sich in ihrer Forschung vor allem auf Glucagon, ein Peptidhormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird und den Blutzuckerspiegel reguliert.


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