Definition & Betydelse | Tyska ordet KEILBEIN
KEILBEIN
Definition av KEILBEIN
- (anatomi) kilben
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- Während die Schläfenbeinschuppe (Pars squamosa) mit den benachbarten Schädelknochen durch Nähte (Suturae) verbunden ist, sind die übrigen Anteile des Schläfenbeins zwischen Schläfenbeinschuppe, Hinterhauptsbein, Keilbein und Scheitelbein eingekeilt und durch Bindegewebe befestigt (sogenannte Gomphosis).
- Der Name Os sphenoidale, deutsch Keilbein, für diesen Schädelknochen ist wahrscheinlich durch den Schreibfehler eines Mönches im Mittelalter entstanden.
- Die Lamina perpendicularis des Gaumenbeins bildet zusammen mit dem Keilbein (Os sphenoidale) und dem Flügelbein (Os pterygoideum) (das beim Menschen ebenfalls zum Keilbein gezählt wird) bei Säugetieren die Flügelgaumengrube (Fossa pterygopalatina), worin Nerven (Äste des Nervus maxillaris, Ganglion pterygopalatinum) und Gefäße (Äste der Arteria maxillaris) verlaufen.
- Er gehört zum Gesichtsschädel und zieht mittig vom Keilbein (Os sphenoidale) in die Nasenhöhle, wo er sich an einer Leiste (Crista nasalis) des Oberkieferknochens (Maxilla) befestigt.
- Das Caput obliquum entspringt am Würfelbein (Os cuboideum), am äußeren Keilbein (Os cuneiforme laterale), am langen Sohlenband (Ligamentum plantare longum) und am Ligamentum calcaneocuboideum plantare.
- Die deutschsprachige Bezeichnung Keilbeine weist auf die Keilform dieser Knochen hin, was zur Verwechslung mit dem Keilbein des Schädels (Os sphenoidale) führen kann.
- Schloffer führte 1906 als erster die transsphenoidale Resektion (Entfernung durch das Keilbein hindurch) eines Hypophysen-Tumors aus, bei der er unter anderem Nasenscheidewand und Nasenmuscheln entfernte.
- Das Kiefergelenk ist reptilientypisch über das Quadratum, das einen großflächigen Kontakt zu dem an der Seite des Hirnschädels sitzenden Keilbein hat, direkt mit dem Hirnschädel verbunden.
- Die Basis des zweiten Mittelfußknochens reicht viel weiter nach proximal als die benachbarten Mittelfußknochen und ist besonders über das Lisfranc-Band fest mit dem medialen Keilbein verbunden.
- Von ihren nächsten Verwandten, den Pelomedusenschildkröten (Pelomedusidae), unterscheiden sich die Podocnemididae vor allem durch die Schädelmorphologie und zwar durch den Besitz eines Cavum pterygoidei (ein Spaltraum zwischen anderen Gewebestrukturen) der durch das Keilbein, das Flügelbein, den Prootic bone und das Quadratbein gebildet wird und vom Flügelbein und Keilbein unterlegt wird.
- Sie unterscheidet sich jedoch von ihnen dadurch, dass das Frontale, hinter Keilbein und Siebbein, nicht zum Dach der Hirnschale beiträgt, dass sie nur ein ungeteiltes Foramen gegenüber der Ohröffnung haben.
- Osteologisch wird die Längsdehnung des Mauls bei gleichzeitiger Leichtigkeit der Knochen durch einen mittleren Schädelkiel und einer Verbindung der Prämaxillare mit dem Siebbein, dem Parasphenoid, dem Keilbein und dem Pflugscharbein gebildet.
- Nanuqsaurus unterscheidet sich außer in der Größe von anderen Tyrannosauriden dadurch, dass die ersten beiden Unterkieferzähne in ihrer Größe reduziert sind, und durch ein nach vorn Y-förmig gespaltenes Ende des Sporns, der vom Keilbein aus zwischen die Scheitelbeine verläuft.
- Das hintere Keilbein (Basisphenoid) verläuft eher gestuft und nicht so gerade wie beim Gebirgs-Kleintenrek, das hintere Gaumenbein endet gerundet.
- Die nahe Verwandtschaft mit den Pythonidae zeigt sich durch mehrere Gemeinsamkeiten (Synapomorphien) im Aufbau des Schädelskeletts, wie etwa ein bezahntes Praemaxillare ohne mittig liegendes Diastema, ein am Gaumenbein befindliches Foramen palatinum oder die sagittalen Knochenkämme an Scheitel- und Keilbein.
- Als eine neben den äußerlichen Ähnlichkeiten übereinstimmende skelettanatomische Gemeinsamkeit der beiden Pudus wurde am Hinterfuß die Verschmelzung des Würfelbeins mit dem Kahnbein und dem Keilbein zu einer Einheit angesehen.
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