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KIRCHENSTAAT
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- kyrkostat
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- Ugo Boncompagni studierte Jura in Bologna und wurde dann zunächst Jurist im Kirchenstaat (zu dem Bologna damals gehörte), später auch Rechtsprofessor an der dortigen Universität.
- Februar: Im Kirchenstaat ruft im Rahmen des Risorgimento Giuseppe Mazzini die Römische Republik aus.
- Sein Ziel war es, die Kirche aus ihrer selbstgewählten Isolation gegenüber den neuzeitlichen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen herauszuführen, jedoch war er von der Notwendigkeit einer „zeitlichen Macht“ (Kirchenstaat) des Papstes überzeugt.
- Octavian beherrschte als Abkömmling der führenden stadtrömischen Familien die Stadt und versuchte zugleich mit Ottos Hilfe den Kirchenstaat gegen Eingriffe seitens der sogenannten „Nationalkönige“ zu verteidigen.
- Der Kirchenstaat soll durch die kontroverse Pippinsche Schenkung 756 (auch Pippinische Schenkung) aus den Ländereien des Bischofs von Rom (Patrimonium Petri) entstanden sein.
- Er stammte aus einer Juristen- und Beamtenfamilie, die seit Generationen mit dem Heiligen Stuhl verbunden war: Sein Großvater Marcantonio Pacelli (1804–1902) war Mitgründer des Osservatore Romano und von 1850 bis 1870 Vize-Innenminister im Kirchenstaat und ein Cousin des Kurienkardinals Prospero Caterini.
- Mazzinis politisches Ziel war das Selbstbestimmungsrecht der europäischen Völker und insbesondere die Unabhängigkeit und Einigung der italienischen Staaten, die damals in das spanisch-bourbonische Königreich beider Sizilien, das österreichische Königreich Lombardo-Venetien, den päpstlichen Kirchenstaat, das Königreich Sardinien-Piemont und weitere Territorien geteilt waren.
- Die Kommunen im mittelalterlichen Ober- und Mittelitalien (außer im Kirchenstaat und auch nicht Venedig) unterstanden zunächst seit dem 10.
- August 1848 zwischen Feldmarschallleutnant Ludwig von Welden und päpstlichen Bevollmächtigten die Konvention unterzeichnet, wonach die Österreicher den von ihnen besetzten Kirchenstaat räumten und Pius IX.
- Sie erweisen den Autor erneut als wissbegierigen Beobachter, der sich insbesondere mit den Verhältnissen im Kirchenstaat kritisch auseinandersetzte.
- Bevagna wurde im frühen Mittelalter Teil des Herzogtums Spoleto und 774 dem Kirchenstaat einverleibt.
- Von Napoleon Bonaparte in den Kirchenstaat geschickt, nahm er Bologna, unterdrückte einen Aufstand in der Romagna und nötigte den Papst zum Frieden.
- Mit der als Pippinische Schenkung bezeichneten Urkunde (754/756) gelangte der Kirchenstaat in den Besitz der Romagna, den er über Jahrhunderte hinweg nur schwer gegen die Ansprüche der Kaiser einerseits und der oberitalienischen Städte andererseits durchsetzen konnte.
- Sie verfolgte das Ziel, die kleine Markgrafschaft Mantua im Kräftefeld zwischen den französischen Königen, den deutschen Kaisern (und Habsburg-Spanien), dem Kirchenstaat mit wechselnden Päpsten, der Republik Venedig und den diversen Kleinstaaten zu behaupten.
- Renées Sympathien für den Protestantismus führten zum Bruch mit Ercole, dessen Herzogtum in seinem ferraresischen Teil de jure zum Kirchenstaat gehörte und der naturgemäß eine vorsichtige Politik gegenüber dem Papst treiben musste.
- erkannte diese Regelung wegen der außerehelichen Geburt Alfonsos von Montecchios nicht an, zog Ferrara 1598 als erledigtes Lehen ein und gliederte es dem Kirchenstaat an.
- sie wegen der außerehelichen Geburt Alfonso von Montecchios nicht an, zog Ferrara als 1598 erledigtes Lehen ein und gliederte es dem Kirchenstaat an.
- in Auftrag gegebenes Werk, das den Sieg des Papstes über die in Italien eingefallenen Franzosen feiert und aus Anlass der Einverleibung der Stadt Piacenza in den Kirchenstaat (1512) gestiftet wurde.
- Der Papst, ebenso ein Gegner der Kaiser, konnte es nicht befürworten, das große Königreich im Süden in deutscher Hand zu sehen, weil der Kirchenstaat sich dann in einer Klammer zwischen Deutschland und dem Normannenreich befunden hätte.
- erkannte die in der Nachfolge des Alhambra-Edikts aus Portugal geflohenen Sepharden und in den Kirchenstaat eingewanderten Juden offiziell als Universitas hebraeorum portugallensum an und gewährte ihnen Wohnrecht in Rom und Ancona, ebenso wie schon vorher den eingewanderten Levantinern und den 1541 aus Neapel vertriebenen Juden.
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