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LUTIZEN
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- Jahrhundert wanderten in die Region um Grimmen die slawischen Lutizen ein, nachdem die dort siedelnde germanische Bevölkerung abgewandert war.
- Die Lutizen (auch: Liutizen, Lutitzen, Luitizen) waren ein loser Bund einiger nordwestslawischer Stämme, die im Mittelalter den Südosten des heutigen Mecklenburg-Vorpommern und den Norden des heutigen Brandenburg bevölkerten.
- Zur Zeit der slawischen Besiedlung Mecklenburgs existierte hier eine große Burganlage des Stammesverbandes der Lutizen, "mit außergewöhnlich vielen" Bewohnern.
- Zur „Katastrophe“ wird der Slawenaufstand erst, wenn die Erhebung der Lutizen als zielgerichtete Zerstörung eines auf Christianisierung und Germanisierung der elbslawischen Gebiete abzielenden „Aufbauwerkes“ der Ottonen gedeutet wird.
- Sieben Jahre nach diesem Vorfall war er erneut das Ziel eines Angriffs der Lutizen: man lockte ihn vor die Tore der Arneburg an der Elbe, die in nördlicher Richtung von Stendal lag.
- gewonnenen Gebiete der slawischen Lutizen und Heveller weiter zu befrieden, wurde Dietrich nach dem Urteil Thietmars von Merseburg und späterer sächsischer Geschichtsschreiber nicht gerecht.
- Aufgrund ihrer fürstenlosen Verfassung, einer institutionalisierten Religion mit Haupttempel in Rethra, der Mobilisierung aller Freien zum Kampf und des Verbots der christlichen Lehre in ihrem Herrschaftsgebiet entwickelten sich die Lutizen zu einem ständigen Unruheherd für Ostsachsen.
- Als Argument für die Zugehörigkeit zum Greifenhaus führt er an, dass Odolaw trotz seiner Jugend an zweiter Stelle der Zeugenreihe und damit vor zehn weiteren Adligen aufgeführt war, und dass der Zusatz de Livticia, der sich auf das von Pommern einverleibte Land der Lutizen bezieht, zwar von späterer, aber wohl kundiger Hand eingefügt sei.
- Mangels fürstlicher Herrschaftsstrukturen der Wilzen und Lutizen kam es bei ihnen nicht zu einer „Staatenbildung“, die die Voraussetzung einer organisierten Christianisierung gewesen wäre.
- Der „berühmte Ritter“ (miles inclitus) Kizo, ostsächsischer Vasall des mächtigen Markgrafen der Nordmark Dietrich von Haldensleben, war einer Kränkung wegen von diesem zum Gegner jenseits der Elbe, dem slawischen Kultbund der Lutizen abgefallen.
- Nachdem er wenige Monate später in Quedlinburg zunächst um die Unterstützung des baierischen Thronanwärters Heinrich des Zänkers gegen die Lutizen nachgesucht hatte, erwies er sich bis zu seinem Tod als Verbündeter des römisch-deutschen Königs Otto III.
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