Definition & Betydelse | Tyska ordet PARACETAMOL


PARACETAMOL

Definition av PARACETAMOL

  1. (biokemi, läkemedel) paracetamol

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  • Paracetamol (auch Acetaminophen, als Kontraktionen des chemischen Namens para-(Acetylamino)phenol) ist ein schmerzlindernder und fiebersenkender Arzneistoff aus der Gruppe der Nichtopioid-Analgetika.
  • Es steht auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation und zählt in Deutschland neben Paracetamol und Acetylsalicylsäure zu den am häufigsten verwendeten Analgetika.
  • Bekannte Produkte sind, neben den umsatzstarken Generika Paracetamol und Lactulose, das Parkinsonmittel Apo-Go, das Kombinationspräparat für Erkältungskrankheiten Grippostad C, das Sonnenschutzmittel Ladival, das Elektrolyt-Pulver Elotrans und das Antiphlogistikum/Analgetikum Mobilat.
  • Die Aussage dieser Fälschung war, dass das Risiko für Mundkrebs bei Rauchern angeblich auf die Hälfte gesenkt werden könne, wenn man über längere Zeit Paracetamol einnehme.
  • Er ist aufgrund der damit zusammenhängenden Schmerzen stark abhängig vom Schmerzmittel (und Antitussivum) Vicodin, welches das Opioid Hydrocodon sowie das Schmerzmittel Paracetamol enthält.
  • Josef von Mering entwickelte unter anderem zusammen mit Emil Fischer 1902 das Schlafmittel Barbital, das 1903 unter dem Handelsnamen Veronal als erstes Barbiturat eingeführt wurde, und war an der Synthese und Erprobung von Paracetamol beteiligt.
  • Die Wirksubstanz Paracetamol ist bei den im Körperinneren vorherrschenden physiologischen pH-Werten kaum löslich.
  • Daneben wurden auch Paracetamol, Acetylsalicylsäure (ASS) und andere nicht-steroidale Antiphlogistika (einschließlich der COX-2-Hemmer) ursächlich in Betracht gezogen.
  • Zur Behandlung der Schmerzanfälle werden Massagen, Wärme und gegebenenfalls Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol empfohlen.
  • Besonders hohe Konzentrationen erreicht häufig Ibuprofen, auch Paracetamol und Salicylsäure (als Abbauprodukt von Acetylsalicylsäure) sind im Abwasser in beträchtlichen Mengen enthalten.
  • Die heute von der Kyberg Pharma Vertriebs-GmbH angebotenen Tabletten „Togal Classic Duo“ enthalten Acetylsalicylsäure und Paracetamol, die „Togal Kopfschmerzbrause + Vitamin C“ enthält Acetylsalicylsäure, Ascorbinsäure und Coffein.
  • Weite Verbreitung als Inhaltsstoff schmerzstillender und fiebersenkender Medikamente fand Paracetamol allerdings erst viele Jahre nach seinem Tod.
  • So konnte beispielsweise bei Farbmäusen die Überlebensrate, bei durch Paracetamol induziertem akutem Leberversagen, präventiv und kurativ verbessert werden.
  • Im März 2020 schloss das humanmedizinische Komitee (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur EMA nach Sichtung aller verfügbaren Daten, dass in der Kurzzeitbehandlung schmerzhafter Spasmen (Muskelverspannungen) in der Lendenwirbelsäule (Lumbalwirbelsäule) mit einer Kombination von Methocarbamol und Paracetamol der Nutzen eventuelle Risiken überwiege.
  • Brodie und Mitarbeiter konnten zeigen, dass der schmerzstillende Effekt des Acetanilids und des Phenacetins letztlich auf ein Abbauprodukt dieser Stoffe, das Paracetamol, zurückzuführen sind.
  • “ Mit analog zu einem (seinerzeit in Altbauten als Lichtschalter noch verbreiteten) Drehschalter drehender Tablettendarstellung, neue Rezeptur: Spalt N (ASS, Paracetamol, 1985), 50-jähriges Jubiläum.
  • Im selben Jahr wurde das schmerzlindernde und fiebersenkende Arzneimittel Tachipirina (Paracetamol) am Markt eingeführt.
  • Am häufigsten greifen Personen, die Suizidversuche mit Medikamenten unternehmen, zu Arzneimitteln, die dämpfend auf das zentrale Nervensystem wirken, sowie zu dem Analog-Antipyretikum Paracetamol.
  • N-Arachidonoylphenolamin (auch als AM404 bezeichnet) ist ein Stoffwechselprodukt, das nach der Einnahme des Arzneistoffes Paracetamol, unter der Beteiligung des Enzyms Fettsäureamid-Hydrolase, in Gehirn und Rückenmark entsteht, wenn Paracetamol nach seiner Deacetylierung mit Arachidonsäure konjugiert wird.
  • Metacetamol ist ein nicht-toxisches Regioisomer von Paracetamol mit analgetischen und antipyretischen Eigenschaften, das jedoch noch nie als Arzneimittel vermarktet wurde.


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