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  • Auf der Grundlage einer phylogenetischen Untersuchung werden zwei Arten nur dann Schwesterarten genannt, wenn sie füreinander die nächsten Verwandten darstellen, abstammend aus unmittelbaren gemeinsamen Vorfahren.
  • Nach phylogenetischen Daten (Vergleich von homologen DNA-Sequenzen) sind die beiden Gattungen Schwestergruppen; dieses Ergebnis wurde bei bisher allen Analysen, sowohl von nuklearen wie von mitochondrialen Sequenzen, bestätigt.
  • Die Autoren der Erstbeschreibung wiesen in der phylogenetischen Analyse des elf Meter langen Skeletts sowohl morphologische Merkmale der Furchenwale (Balaenopteridae) als auch der Grauwale (Eschtrichtiidae) nach und unterstützten damit das Schwestergruppenverhältnis dieser beiden Taxa.
  • Die Acrosomata sind ein hypothetisches Taxon der phylogenetischen Systematik, welches die Rippenquallen (Ctenophora) mit den bilateralsymmetrischen Tieren (Bilateria) zusammenfasst.
  • Vielfach werden auch weitere Spezialgebiete zur Populationsbiologie gezählt, wie die Biogeographie, vor allem durch das Spezialgebiet der Inselbiogeographie sowie die Phylogeographie (Beschreibung der phylogenetischen und geographischen Herkunft einzelner genetischer Linien).
  • In der phylogenetischen Systematik werden die Heliozoa nun mit den Radiolarien (Strahlentierchen) im vorgeschlagenen Taxon Actinopodea zusammengefasst, allerdings ist diese Gruppe wahrscheinlich ebenfalls polyphyletisch.
  • Es handelt sich aber auch hier um eine paraphyletische Gruppe, die bei konsequenter Anwendung des phylogenetischen Systems in mehrere Gruppen aufgeteilt werden muss.
  • In der kladistisch basierten phylogenetischen Systematik sind die Pelycosaurier hingegen eine offene Verwandtschaftsgruppe (Paraphylum) und repräsentieren lediglich eine Abfolge der frühesten Entwicklungsstände in der Evolutionsgeschichte der Synapsiden, in der die moderneren Formen näher mit den Therapsiden verwandt sind als mit den primitiveren Formen.
  • Wegen ihrer phylogenetischen Stellung im Stammbaum von Tieren und Pilzen kommt ihnen in der Evolutionsbiologie eine besondere Bedeutung zu.
  • Da ein gemeinsames urtümliches Merkmal keine nähere Verwandtschaft im Sinne der modernen phylogenetischen Systematik begründet, nimmt man von der Verwendung dieses Taxons (in traditionellem Umfang) zunehmend Abstand.
  • Das Taxon wird seit der Taxonomie von Ponder & Lindberg (1997) nicht mehr genutzt, da die Unterklasse sich als paraphyletisch herausstellte und modernen phylogenetischen Systematiken nicht mehr entspricht.
  • Insgesamt ist das Phylum in seiner phylogenetischen Variabilität vergleichbar mit dem Phylum der Proteobakterien.
  • Man kann es auf gewaltige Datenmengen anwenden, selbst dort, wo andere Methoden der phylogenetischen Analyse wie maximum parsimony und Maximum-Likelihood nicht mehr durchführbar sind.
  • In verschiedenen jüngeren phylogenetischen Studien wurden überraschenderweise Familien aus der Ordnung der Barschartigen als Schwestergruppe der Meeräschen ermittelt, zuerst die Zwergbarsche (Pseudochromidae).
  • Gemäß der modernen, konsequent phylogenetischen Systematik gehören auch die Landwirbeltiere als Teilgruppe der Knochenfische zu den Teleostomi (Knochenfische + Landwirbeltiere = Euteleostomi).
  • In der phylogenetischen Studie des japanischen Ichthyologen Hiromitsu Endo sind sie, ebenso wie die Gabeldorsche, als Phycinae eine Unterfamilie der Dorsche (Gadidae).
  • Eine molekulargenetische Untersuchung ergab 2001 folgenden phylogenetischen Baum für die Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb von Neurospora und Gelasinospora:.
  • Bei Aschliman und Kollegen gehört auch Zanobatus schoenleinii (Familie Zanobatidae) zu den Rhinopristiformes, bei Last und Mitarbeitern hat die Art bei der Berechnung des phylogenetischen Baums die Funktion der Außengruppe.
  • Das folgende Kladogram zeigt innerhalb der Unterordnung Polypodiineae (Eupolypods I) die Verwandtschaftsverhältnisse er hier eingeordneten Familien und damit die phylogenetischen Beziehung zur Familie Polypodiaceae.
  • Hauptarbeitsgebiete von Goebel waren die vergleichend-funktionelle Anatomie, Morphologie und Entwicklungsphysiologie der Pflanzen unter phylogenetischen Gesichtspunkten und der Einfluss äußerer Faktoren auf die „Reaktionsbreite“ ihrer Keimlinge.


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