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SCHWALBENNESTORGEL
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- Historische spanische Orgeln unterscheiden sich von modernen Orgeln durch die Bauweise, Aufstellung und Temperierung des Instruments: Da die historischen Orgeln in der Regel entweder als Schwalbennestorgel an der Seitenwand der Kirche angebracht sind oder – typischerweise in Klosterkirchen oder Kathedralen – über dem Chorgestühl des Mönchschores aufgestellt sind oder – typischerweise in kleineren Kirchen – sich im Vergleich zur üblichen Aufstellung um 90° gedreht an der Seitenwand der Westempore befinden, stehen die Horizontaltrompeten meist quer zur Hauptrichtung der Kirche.
- Eine Chororgel wurde 1985 von der Manufaktur Metzler Orgelbau aus Dietikon mit 12 Registern auf zwei Manualen und Pedal erbaut und als Schwalbennestorgel auf der Südseite des Chores angebracht.
- Scheibe baute Pfeifen aus der zwei Jahre davor demontierten Schwalbennestorgel der Thomaskirche in diese Orgel ein.
- 000 Pfeifen: die Hauptorgel (auf der Hauptempore unter der Rosette), die Laurentiusorgel (Schwalbennestorgel im Langschiff) und die Stephanusorgel (Chororgel im oberen Hallenchorumgang).
- Sie besteht aus der Hauptorgel (auf der Hauptempore unter der Rosette), der Laurentiusorgel (die Schwalbennestorgel im Langschiff) und der Stephanusorgel (Chororgel im oberen Hallenchorumgang).
- Ausschlaggebend für den Bau einer Schwalbennestorgel an den Langseiten des Hauptschiffes ist meist die akustisch günstige Lage zur Begleitung des Gemeindegesangs.
- Im Restaurierungsbericht der Orgelbaufirma Alexander Schuke, Potsdam, liest man über die Hauptorgel und über die Schwalbennestorgel, die von Nicolaus Seeber aus Römhild erbaut wurde: „Kontrakt oder andere Akten über dieses Orgelensemble sind aus dieser Zeit nicht vorhanden, so dass hier eine Sekundärquelle zitiert werden muß“.
- Der Orgelbauer Peter Johann Rietsch baute 1586 die mittelalterliche Schwalbennestorgel ab und versetzte sie in erneuertem Zustand auf die Epistelseite des Lettners; dabei wurden zahlreiche Teile wiederverwendet.
- Um eine gleichmäßige Beschallung des Domes zu erreichen, wurden die Werke im Dom verteilt: Im Nordwest- und Südwestjoch der Chorhalle befanden sich die Werke der Hauptorgel, an den Ostpfeilern des Oktogons wurde je eine Schwalbennestorgel aufgehängt.
- Nachdem das Orgelwerk jahrzehntelang nicht bespielbar war, wurde sie 1956/57 durch die Orgelbaumeister Gerhard Kirchner aus Weimar (Hauptorgel) und Gustav Kühn aus Schleusingen (Schwalbennestorgel) instand gesetzt.
- Die Orgel von Nicolaus Seeber von 1711 wurde um eine Schwalbennestorgel von Caspar Schippel aus dem Jahr 1721 ergänzt, deren mechanische Konstruktion von 20 Meter langen Holzabstrakten mit der Hauptorgel verbunden und vom unteren Manual aus bespielbar ist.
- Jahrhunderts besaß die Dominikanerkirche als Stiftung des 1471 verstorbenen Paderborner Weihbischofs Hermann von Gehrden, eines früheren Priors des Warburger Konvents, zwei gotische Orgeln, von denen eine als Schwalbennestorgel an der Nordwand des Mönchschores angebracht war und die zweite, kleinere, als Chororgel diente.
- Es wurde als Schwalbennestorgel hoch an der inneren, südlichen Zwischenwand angebracht und erhielt einen neuen Spieltisch, der ebenerdig unterhalb der Orgel aufgestellt wurde, und elektrische Trakturen.
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