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SPREEUFER
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- Der Ortsteil hat seinen Namen vom Volkspark Friedrichshain im Norden und erstreckt sich nach Süden bis zum Spreeufer.
- 1760 am Spreeufer angelegt, wurde er zunächst forstwirtschaftlich genutzt und seit 1876 auf nordwestlicher Seite durch den Treptower Park als städtisches Naherholungsgebiet ergänzt.
- Das rund 900 Meter lange Band umfasst (von West nach Ost) den Kanzlerpark am rechten Spreeufer, das ihm gegenüberliegende Bundeskanzleramt am linken Spreeufer, das Paul-Löbe-Haus, das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (wieder auf dem rechten Spreeufer) und darüber hinaus das nicht realisierte Bürgerforum zwischen Kanzleramt und Paul-Löbe-Haus, wo sich stattdessen eine Freifläche mit Straße befindet.
- Nordwestlich des Betriebsgeländes ließ sich Carl Spindler 1876 am Spreeufer im heutigen Eiselenweg 10 die Villa Spindler errichten, die, nachdem sie im Zweiten Weltkrieg durch einen Bombentreffer beschädigt worden war, in den 1950er Jahren zu einem Kinderheim umgebaut wurde und später Verwaltungsräume der Deutschen Reichsbahn beherbergte.
- Etwa 300 m südlich der äußeren Bautzener Stadtmauer erreichte die „Dresden-Görlitzer Linie“ über einen 225,5 m langen und 19,2 m hohen Viadukt das östliche Spreeufer; aus der dort aufragenden Granitschwelle hatten italienische Mineure für das zweigleisige Planum rechtzeitig einen Einschnitt gesprengt.
- Juni 2022 in seiner Heimatstadt Fürstenwalde/Spree ein kulturhistorisches Kolloquium statt, in dessen Zusammenhang ein Weg am nördlichen Spreeufer nach Christian Mentzel benannt wurde.
- Mit der Entspannungspolitik wurde auch an diesem Spreeufer ein einmaliges System installiert: Spezielle Notrufsäulen (Wasserunfallmelder), die den DDR-Grenzorganen optische und akustische Signale gaben, woraufhin diese auf gleiche Weise eine Ausnahmegenehmigung für Rettungsmaßnahmen aus West-Berlin erteilten.
- Das ehemalige Vorderhaus an der Dorotheenstraße 84 steht unter Denkmalschutz, und am Spreeufer hat sich mit dem zugemauerten Versorgungstunnel der ehemaligen Markthalle ein weiteres Baudenkmal erhalten, das die Markthalle IV vor den anderen Kleinmarkthallen Berlins auszeichnete.
- Hinter der Villa erstreckte sich ein parkartig gestalteter Garten mit künstlichem Hügel, Fontäne und einem „Salon von hohen Kastanien und Ulmen“, der zum Spreeufer abfiel, wo er mit einer „prächtigen Balustrade mit Putten“ endete.
- August 2011 wurde der zuvor auf dem inselseitigen Spreeufer vormontierte Rohbau auf zwei Hilfsschienen über die Spree geschoben und auf die zuvor gegossenen Betonfundamente aufgesetzt.
- In Meyers Konversations-Lexikon wird bereits 1882 kritisiert, dass nur der Schiffbauerdamm und das Kronprinzenufer Uferstraßen mit ansehnlichen Gebäuden hätten, die Spreeufer bis zur Waisenbrücke dagegen meist nur Hinterhäuser, Speicher, Schuppen und Holzplätze.
- Auf dem sogenannten „Überflieger“, einer 570 Meter langen und bis zu zwölf Meter hohen Brücke, überquert sie den Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal, die Perleberger Straße, die alten Gleistrassen zur Anbindung des früheren Güterbahnhofs Spreeufer auf dem Moabiter Werder und des 2003 geschlossenen Umschlagbahnhofs Hamburger und Lehrter Bahnhof (HuL) an der Heidestraße, sowie einen Teil des neuen Verlaufs der Lehrter Bahn.
- Der gekrümmte Straßenzug führte vom östlichen Spreeufer an der großen Pomeranzenbrücke (heute: Friedrichsbrücke) und der Querstraße Kleine Präsidentenstraße westwärts, vorbei an der (alten) Garnisonkirche, nordöstlich bis zur Rochstraße, wo sie in Höhe der Zentralmarkthalle und des Sedan-Panoramas nach Osten und gleich darauf nach Südosten abbog.
- Der dem Spreeufer zugewandte Teil dieses Eckhauses, eines Wohn- und Geschäftshauses, ist original erhalten.
- Im Jahr 2010 befanden sich in den Gebäudeteilen am Spreeufer und an der Spandauer Straße die Berliner Münzprägeanstalt und Räume für den Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen.
- Von Neuspremberg führte die sogenannte Kaiserstraße weiter im ehemaligen „Viehweg“ unterhalb des „Hutzelberges“ (346 m) in das Dorf Spremberg hinein, ging zwischen der alten Schule des Ortes, nahe der Dorfkirche Spremberg, und dem Kretscham als Furt durch die Spree und verlief weiter am rechten, damals windungsreichen Spreeufer entlang und zog sich am Spremberger „Heidelberg“ in Richtung nach Neuoppach hin.
- Die Arcostraße (Parkplätze entlang und schräg zur Fahrbahn) biegt in gleicher Straßenbreite nach rechts in das Iburger Ufer, am Spreeufer verläuft in einem Parkweg der Spreewanderweg und zum Ende dieser Straße steht die Skulptur Der Spreekieker.
- Besondere Merkmale des Säulengangs am Spreeufer sind drei kleine, tempelartige Pavillons mit flachen Kuppeldächern, je einer an den Endpunkten und in der Mitte.
- Der Club steht in der Tradition seiner Vorgänger, Bar 25 und Kater Holzig, die am Spreeufer als Zwischennutzungen entstanden waren.
- Auf einer historischen Ansichtskarte aus dem Jahr 1918 wird Neu-Heringsdorf als „Riesen-Gaststätte“ beworben, drei miteinander verbundene einstöckige Gebäude, jede Menge Gartentische, eine Mehrfach-Kettenschaukel, ein Musikpavillon und eine Dampferanlegestelle sind direkt am Spreeufer zu sehen.
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