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STIMULUS
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- Sexueller Fetischismus ist die übersteigerte Zuneigung zu einzelnen Körperteilen, Körpereigenheiten, Kleidungsstücken, Utensilien, Materialien oder Situationen, bei der ein Gegenstand, der sogenannte Fetisch, als Stimulus der sexuellen Erregung und Befriedigung dient.
- Ein Reiz oder Stimulus (Mehrzahl: Stimuli) in der Physiologie ist eine physikalische oder eine chemische Größe der inneren Umgebung oder der äußeren Umwelt eines lebenden Systems, die durch veränderten Energiebetrag auf dieses lebende System einwirkt.
- Proximaler Reiz, auch proximaler Stimulus oder Nahreiz, bezeichnet in der Psychologie die Gesamtheit der messbaren physikalischen oder chemischen Einwirkung eines distalen Reizes auf die jeweiligen Sinneszellen eines Sinnesorgans im Rahmen der Wahrnehmung.
- Als Schuhfetischismus (veraltet Retifismus) wird in der Regel eine sexuelle Devianz verstanden, bei der Schuhe, im Rahmen eines sexuell fetischistischen Verhaltens, als Stimulus der sexuellen Erregung und Befriedigung dienen.
- Diesem Konzept liegt die Vorstellung zugrunde, dass ein Stimulus (zum Beispiel die Angaben zu einem bestimmten Handelsprodukt in der Werbung oder die Höhe des erreichbaren Arbeitsentgelts) im Organismus verarbeitet wird (zum Beispiel in Form von Motivations-, Entscheidungs- oder Lernprozessen) und sodann zu Reaktionen führt (zum Beispiel zu verändertem Konsumverhalten oder zu gesteigerter Arbeitsleistung).
- Die Polycythaemia vera (Abkürzung PV; deutsch echte Polycythämie oder echte Polyzythämie; auch Polycythaemia rubra vera oder primäre idiopathische Polycythaemia rubra vera genannt; synonym: Morbus Vaquez-Osler und Vaquez-Osler-Krankheit) ist eine seltene myeloproliferative (die myeloische Blutbildung im Knochenmark betreffende) Erkrankung, bei der eine abnorme Vermehrung von roten Blutzellen (Erythrozyten) vorliegt, ohne dass hierfür ein physiologischer Stimulus existiert.
- Im Falle der klassischen Konditionierung ist S ein konditionierter Stimulus (CS), im Falle der operanten Konditionierung wäre S ein diskriminativer Stimulus (SD, SΔ), der anzeigt, ob im Falle einer Reaktion eine Konsequenz (C) erfolgt.
- Diese „sehende Blindheit“ scheint daher zu rühren, dass die Versuchspersonen den Stimulus nicht erwartet haben und sich auf etwas anderes, nämlich das Kreuz konzentrierten.
- Die Kopplung zwischen dem elektrischen Stimulus und der mechanischen Antwort erfolgt durch Calcium-Ionen, die aus dem sarkoplasmatischen Retikulum eines Sarkomers in das Zytosol freigesetzt werden.
- Der Generalisierungsgradient bezeichnet eine grafische Funktion, die im Kontext des Diskriminationslernen angibt, wie sehr die Reaktionen eines Organismus von einem bestimmten Stimulus auf andere Stimuli generalisiert.
- Wenn wir sie jetzt erneut in den Käfig mit dem Hebel setzen (identischer Stimulus), dann beobachten wir, dass die Ratte den Hebel viel seltener drückt (andere Reaktion), als am Ende der Lernphase.
- Anfänglich nicht sonderlich erfolgreich, bezeichnete Pilnik die persönliche Begegnung mit Alexander Aljechin während der Schacholympiade in Buenos Aires 1939 als machtvollen Stimulus (Pilnik fungierte als leitender Schiedsrichter, konnte jedoch zwischendurch einige freie Partien mit Aljechin spielen).
- Der Stimulus, welcher eine große Verschiedenheit relativ zu den anderen Stimuli besitzt, bekommt eine hohe Aktivität zugewiesen.
- Zur Stützung dieser beiden Aspekte der Universalgrammatik (angeboren und sprachspezifisch) zieht Chomsky das Poverty of Stimulus Argument (POSA) heran.
- Strelau vermutete, dass der Stimulus durch bestimmte physiologische Mechanismen verstärkt wird (endokrines System, autonomes Nervensystem, Stammhirn, subkortikale und kortikale Zentren).
- Sekundärmetaboliten entstehen durch spezifische Stoffwechselprozesse, oft auch erst auf einen Stimulus hin, wie Infektion, UV-Strahlung oder Temperaturwechsel.
- In Verbindung mit dem in der Testsituation beobachteten und protokollierten nonverbalen/(nichtsprachlich) Verhalten der Befragten lassen sich aus zögerlichen oder ausbleibenden Reaktionen Hinweise auf die mit einem Stimulus möglicherweise verbundenen emotionalen Hemmungen gewinnen.
- Im Rahmen der Two-Factor Theory (Zweifaktorentheorie) erklärte Mowrer Phobien als erworbene Störungen, die durch eine Kombination von klassischer und operanter Konditionierung zustande kommen: zunächst wird ein unkonditionierter Stimulus durch Assoziation mit einer unkonditionierten Reaktion zu einem konditionierten Stimulus, also zum Angstauslöser.
- Da die Stimulusintensität die optische Reaktionsgeschwindigkeit auch bei Auswahlreaktionen beschleunigt, ist sowohl im Labor als auch im Kino unter Verwendung von Fußballfilmen getestet worden, ob und inwieweit ein starker optischer Stimulus (grelle Trikotfarbe deutlich verschieden vom Hintergrund) die Reaktionsgeschwindigkeit auch im Sportspiel begünstigt.
- Anfang Juli 2012 wurde der 50-%-Anteil der DMH-Stiftung Democratic Media Trust an Stimulus, ein namibisches Investmentunternehmen, verkauft.
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