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BUNTBARSCH
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- Der Skalar oder Segelflosser, Pterophyllum scalare (Schultze in Lichtenstein, 1823), ist ein Buntbarsch aus dem tropischen Südamerika.
- Der Buntbarsch bevorzugt felsigen Untergrund, wo er unter Steinen und kleinen Höhlungen Unterschlupf findet, oder er verbirgt sich unter Wurzeln und Pflanzen.
- Drei Fischarten sorgen für zusammen 85 Prozent des Ertrages: der Buntbarsch Oreochromis shiranus chilwae, lokaler Name „Makumba“; ein Afrikanischer Raubwels, lokaler Name „Mlamba“; und die kleine Barbe Enteromius paludinosus, lokaler Name „Matemba“.
- Spätestens zur Laichzeit fängt der Buntbarsch an, das Schneckenhaus in für ihn geeignete Lage zu bringen.
- Leopolds Skalar, Pterophyllum leopoldi (Gosse, 1963), auch Leopolds Segelflosser oder Spitzkopf-Segelflosser genannt, ist ein Buntbarsch aus dem tropischen Südamerika und die kleinste der zurzeit anerkannten drei Segelflosserarten.
- Darunter sind beispielsweise der Afrikanische Raubwels, der Nilbarsch, die Buntbarscharten Oreochromis niloticus, Sarotherodon galilaeus und Zilles Buntbarsch sowie die Afrikanische Glaswelsart Schilbe mystus, der Westafrikanische Lungenfisch und aus der Familie der Afrikanischen Salmler Brycinus nurse.
- Der Buntbarsch wurde erst 1995 durch den niederländischen Ichthyologen Ad Konings als Pseudotropheus estherae wissenschaftlich beschrieben, war vorher aber schon in der Aquaristik bekannt und galt als rote Farbmorphe von Pseudotropheus zebra (heute Maylandia zebra).
- Die Fischfauna des Sees besteht nur aus sekundären Süßwasserfischen, dem Ährenfisch Atherinella sardina, einem Lebendgebärenden Zahnkarpfen der Poecilia sphenops gleicht, sowie dem Buntbarsch Parachromis managuensis und sechs nah miteinander verwandte Arten aus der Buntbarschgattung Amphilophus, die einen monophyletischen Artenschwarm bilden.
- Kopf, Körper und Flossenbasen sind mit zahlreichen silbrigen bis perlmuttfarbenen Punkten besetzt, weshalb der Buntbarsch im englischen „Pearlspot“ genannt wird.
- Neuere Untersuchungen unterstützen eher die These, dass es sich bei Heterochromis multidens um den ursprünglichsten afrikanischen Buntbarsch handelt und die Art wird in einer Tribus Heterochromidini an der Basis der Pseudocrenilabrinae eingeordnet (siehe Kladogramm).
- Als typischer cichlasomatiner Buntbarsch hat er nur vier Poren auf dem Unterkieferknochen (fünf in anderen Triben der Buntbarsche mit Ausnahme der Heroini) und nur drei Hartstrahlen in der Afterflosse (mehr bei den Heroini).
- Beans Buntbarsch wurde 1889 durch den US-amerikanischen Ichthyologen David Starr Jordan als Heros beani beschrieben.
- Von Aquarianern ist Letourneux’ Roter Buntbarsch in andere Länder ausgesetzt worden und heute kommen Bestände der Art in Florida, auf der Hawaiiinsel Oahu und auf der Karibikinsel Puerto Rico vor.
- Es gibt bedeutende Fischbestände der Arten Oreochromis niloticus, Zilles Buntbarsch (Tilapia zillii), Heterobranchus bidorsalis, Westafrikanischer Lungenfisch (Protopterus annectens), Afrikanischer Raubwels (Clarias gariepinus), Nilbarsch (Lates niloticus), Afrikanischer Knochenzüngler (Heterotis niloticus), Hyperopisus bebe und Bagrus bajad.
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