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OLEFINE
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- Olefine ist ein besonders in der petrochemischen Industrie verwendeter Oberbegriff für alle acyclischen und cyclischen Kohlenwasserstoffe mit einer oder mehreren Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen.
- Alkene (früher auch Olefine) sind chemische Verbindungen aus der Gruppe der aliphatischen Kohlenwasserstoffe, die an beliebiger Position eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung im Molekül besitzen.
- Chauvin beschrieb 1970 erstmals detailliert die Olefinmetathese, bei der Olefine (Alkene) aus anderen Olefinen synthetisiert werden.
- Als Zwischenprodukte treten Xanthogenate auf, die durch Thermolyse in die entsprechenden Olefine zerfallen.
- Mineralöle enthalten daneben auch noch Alkene (Olefine) sowie je nach Provenienz schwankende geringe Mengen an schwefelhaltigen und stickstoffhaltigen organischen Verbindungen.
- Der Prozess umfasst drei wesentliche Reaktionen: die homogenkatalytische Oligomerisierung von Ethen mittels eines metallorganischen Nickelchelatkomplexes, die Isomerisierung langkettiger α-Olefine in interne Olefine sowie die Metathese der internen Olefine, welche wiederum in α-Olefine überführt werden.
- petrochemische Produkte (26,6 %): Olefine (Polyethylen, Polypropylen) und organische chemische Produkte (Vinylacetatmonomer, Ethylacetat und Kunststoffe);.
- Die folgenden Reaktionsgleichungen sind als Beispiele zu sehen, statt Wasser oder Methanol kann allgemein eine Komponente mit protischen Wasserstoff eingesetzt werden, statt Acetylen können auch Olefine eingesetzt werden.
- Die gezielte Herstellung und Kombination von MAO speziell mit Zirconocenen polymerisiert Olefine dabei 10 bis 100-mal schneller als die bis dahin verwendeten Ziegler-Natta-Katalysatoren.
- Weiterhin können funktionalisierte Olefine wie Maleinsäureanhydrid oder Diolefine einpolymerisiert werden, um die Funktionalität des Kunststoffs zu erhöhen.
- Diese lagert sich an ein Olefin an und erzeugt so ein Primärradikal, an das sich andere Olefine unter Bildung einer Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung anlagern.
- Die Reaktion läuft ab, falls an den Aromaten eine der folgenden funktionelle Gruppen gebunden ist: die Carbonylgruppe aus Ketonen oder Aldehyden, Nitrile, Aldehydderivate, Aminoalkohole, Haloether, Olefine (Alkene) und noch viele weitere.
- Gemeinsam mit Wladimir Ipatjew entwickelte Pines in den 1930er Jahren ein katalytisches Verfahren, um bei niedrigen Temperaturen und unter Einwirkung von Schwefelsäure aus gasförmigen Bestandteilen des Erdöls (Isobutan und bestimmte Olefine) Kraftstoffe mit hoher Oktanzahl herzustellen (siehe Erdölraffinerie #Alkylierung).
- Das Verfahren verlor mit der Verdrängung des Acetylens als Grundstoff für die chemische Industrie durch billiger zu gewinnende Olefine gegen Ende der 1960er Jahre an Bedeutung.
- Isobenzofurane, wie das 1,3-Diphenylisobenzofuran, gehören zu den reaktivsten Diels-Alder-Dienen, die derzeit bekannt sind und eignen sich für Abfangreaktionen kurzlebiger und instabiler Olefine und Alkine.
- Darin wurden die Olefine im Überschuss mit Maleinsäureanhydrid bei 200 °C im Autoklaven zur Reaktion gebracht, anschließend das überschüssige Alken im Vakuum abdestilliert, das erhaltene Alkenylbernsteinsäureanhydrid mit verdünnter Natronlauge hydrolysiert und das Dinatriumsalz mit Säure zur Alkenylbernsteinsäure umgesetzt.
- In der Chemie der Carbene ist die Skell-Regel nach ihm benannt (danach gibt es im Singulett-Zustand des Carbens stereospezifische Addition an Olefine, im Triplett-Zustand im Allgemeinen nicht).
- Ein Problem war eine Quelle für lineare Alkylketten zu finden, was aber schon durch den für die Petrochemie entwickelten Molex-Prozess, der lineare Paraffine abtrennte, vorbereitet worden (ein anschließender Dehydrogenierungsprozess (Pacol) lieferte die gewünschten linearen Olefine).
- Im Gegensatz zu den traditionellen gesättigten Fluorkohlenwasserstoffen (FKW) und Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) sind HFO Alkene (Olefine).
- Dazu zählt neben der Anlagerung von Epoxiden, die Michael-Addition aktivierter Olefine und die Williamson-Synthese unter nucleophiler Substitution von Verbindungen mit aliphatisch gebundenem Halogen.
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