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OSTGOTEN
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- 546: Im Kampf gegen Ostrom erobern die Ostgoten unter Totila das knapp sieben Jahre zuvor vom oströmischen Feldherrn Belisar eingenommene Rom zurück.
- Während der Völkerwanderungszeit bildeten zunächst die West- und dann die Ostgoten eigene Reiche (Westgotenreich, Ostgotenreich) auf dem Boden des Imperium Romanum, die ihrerseits 711 bzw.
- Im gleichen Jahr werden hingegen die Reiche der Ostgoten und Westgoten unter der Herrschaft des Ostgotenkönigs Theoderich des Großen wieder vereinigt, der im Westgotenreich für seinen Enkel Amalarich die Regentschaft übernimmt, nachdem er den bisherigen Herrscher Gesalech abgesetzt hat.
- 552: Der oströmische Feldherr Narses kann die Ostgoten in Italien nach langem Krieg entscheidend schlagen.
- Ab Januar: Die Ostgoten beginnen im Gotenkrieg, die im Vorjahr von Belisar für das Oströmische Reich eroberte Stadt Rom zu belagern; besonders heftige Kämpfe finden um die Porta Pinciana statt.
- In der Schlacht am Nedao gelingt es den Gepiden unter Ardarich und den mit ihnen verbündeten Völkern der Skiren, Rugier, Sueben, Heruler und Ostgoten die Reste der Hunnen unter Attilas Sohn Ellac und dessen Brüdern endgültig aus Ungarn zu vertreiben.
- Ihr König Feletheus wird gefangen genommen und in Ravenna hingerichtet, dessen Sohn Fredericus flieht zu den Ostgoten unter Theoderich den Großen.
- Der oströmische Kaiser Zenon beauftragt den König der Ostgoten, Theoderich den Großen, mit einem Feldzug gegen Odoaker, den er anfänglich als seinen Stellvertreter in Italien anerkannt hat.
- August: In einer Schlacht an der Adda siegen die Ostgoten unter Theoderich dem Großen gegen das Heer Odoakers, der sich daraufhin nach Ravenna zurückzieht und mit seinen Truppen dort einigelt.
- Rabenschlacht: Theoderich der Große und seine Ostgoten belagern weiterhin ohne Erfolg Ravenna, die Hauptstadt des Reichs von Odoaker.
- Februar: Nach über zweijähriger Belagerung seiner Residenz Ravenna („Rabenschlacht“) willigt Odoaker in Friedensverhandlungen mit dem König der Ostgoten, Theoderich, ein.
- Die Ostgoten unter Theoderich dem Großen besiegen die Gepiden unter ihrem Anführer Thrasarich und erobern dabei deren Hauptstadt, die ehemals keltische Siedlung Sirmium nahe der Save-Mündung.
- Der König der Ostgoten, Theoderich der Große greift verspätet in die Auseinandersetzungen in Süd-Gallien nach der Schlacht von Vouillé ein.
- Theoderich der Große, König der Ostgoten, ernennt den Philosophen und Theologen Anicius Manlius Severinus Boethius zum Konsul.
- Das Mausoleum des Theoderich, dessen Baumeister unbekannt ist, gilt als herausragendste Bauleistung der Ostgoten in Italien.
- Die Ostgoten machen ihren König Theodahad für das Desaster verantwortlich, stürzen ihn und erheben an seiner Stelle Witichis zum König; dieser lässt Theodahad töten und organisiert den Widerstand gegen die Invasoren mit dem Ziel, Rom zurückzuerobern.
- Restauratio imperii: Der Gotenkrieg des Oströmischen Reichs gegen die Ostgoten in Italien führt zu Hungersnöten und Verwüstungen; Mailand, das oströmische Truppen erobert hatten, wird von den Ostgoten nach erbittertem Kampf zurückerobert.
- In der Führung der Ostgoten, die sich mühsam in Oberitalien gegen das oströmische Heer behaupten, kommt es zu Krisenerscheinungen: Der Nachfolger des Witichis, Hildebad, regiert nur gut ein Jahr, ehe er bei einem Bankett von einem Gepiden ermordet wird.
- Der kaiserliche Heermeister Belisar kämpft erneut gegen die Ostgoten unter Totila in Italien, der erfolglos Otranto belagert.
- Belisar gelingt im Zweiten Gotenkrieg gegen die Ostgoten die Einnahme Roms, das er zwei Jahre halten kann.
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